Ja, das Tier mit dem bunten Federschwanz.

"Die Schwimmwesten befinden sich unter Ihren Sitzen, Pfauen müssen heute leider draußen bleiben." So ungefähr könnte es sich am Montag abgespielt haben am Flughafen in Newark im US-Bundesstaat New Jersey. Dort hatte eine Frau versucht einen Pfau mit an Bord zu nehmen – als Begleittier zur eigenen emotionalen Unterstützung.

Ein Sprecher der Airline teilte dem Sender Fox News mit: "Das Tier entsprach aus verschiedenen Gründen nicht den Richtlinien, besonders hinsichtlich Größe und Gewicht. Wir haben das der Kundin dreimal gesagt, bevor sie am Flughafen ankam."

Angeblich hatte die Frau sogar ein Ticket für den Pfau gekauft – nichts zu machen. Das hinderte sie trotzdem nicht daran, einfach mit ihrem Pfau am Flughafen aufzutauchen:

Nach unschönen Vorfällen mit pinkelnden, beißenden und aggressiven Tieren an Bord ist United Airlines nicht die einzige Fluggesellschaft, die gerade ihre Regelungen zu Begleittieren überdenkt.

Bisher war es in den USA relativ einfach sein Haustier, zumindest wenn es sich um einen Hund handelt, in den Passagierraum mitzunehmen. Dort kann man seinen Hund ohne Prüfung oder Nachweis als "Service Dog" registrieren lassen – dafür muss man bloß ein paar Dollar auf die Theke legen.

Ein Sprecher von Delta sagte CNBC gegenüber: "Fluggäste haben schon versucht mit Truthähnen, Opossums, Schlangen, Spinnen und vielem mehr zu fliegen."

Eine Schlange oder Vogelspinne an Bord?! Da muss man dann schon mal abwägen, wessen emotionales Wohlbefinden jetzt mehr zählt: Das eines Fahrgasts oder das der ganzen Crew? Und: Was sagt eigentlich der Pfau dazu?

Quelle: https://jezebel.com/woman-traveling-on-united-airlines-flight-deprived-of-h-1822577820