Forscher arbeiten auch an einem Impfstoff für Hunde – und andere Tiere. 

Du hast ein zuckersüßen Miezekätzchen vor dir, das schnurrt, schmusen will und dich mit kleinen Glupschaugen anzwinkert. Aber du kannst ihrer Liebe einfach nicht erwidern – weil du eine Gott verdammte Katzenallergie hast! Halskratzen, Reizhusten und Hautausschlag sind gängige Symptome. Doch für alle Kittycatliebhaber dieser Welt soll es nun endlich eine Lösung geben: Forscher aus Zürich haben nun eine Impfung gegen Katzenallergie entwickelt, die erste positive Ergebnisse zeigt.

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"HypoCat" soll das Wundermittel heißen und nicht dem Herrchen, sondern der Katze gespritzt werden. Unter dem Titel "Immunisierung von Katzen zur Induktion neutralisierender Antikörper gegen Fel d 1, das wichtigste Katzenallergen beim Menschen" wurde die Studie im "Journal of Allergy and Clinical Immunology" veröffentlicht.

Das Protein "Fel d1" ist der Grund, wieso Menschen bei Katzen rote Augen und Atemnot bekommen. Die Allergen stammen aber nicht – wie von den meisten angenommen – von den Haaren, sondern aus dem Speichel und den Hautschuppen der Katze. Da Katzen aber immer ihr und überall ihr Fell lecken, verteilt sich das "böse Fel d1" auf ihrem ganzen Körper – und überall dort, wo sie umherschleichen.

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"HypoCat" soll den Menschen auf das Allergen weniger empfindlich machen. Der Impfstoff soll wohl aber erst in drei Jahren auf dem Markt zugelassen werden. Bis dahin muss man Tränen beim Katzenstreicheln in Kauf nehmen.

Für alle Tierliebhaber: Die Universität Zürich hat das Unternehmen "HypoPet" gegründet, dass auch an anderen Impfungen – wie die von Hunden – forscht. 

Quelle: Noizz.de