Das Sterberisiko nach einem Herzinfarkt sinkt enorm.

Wenn ein süßer Vierbeiner mit seinen Knopfaugen nach oben schaut, dann wird einem warm ums Herz. Das ist zwar nur ein Sprichwort, soll aber in gewisser Hinsicht stimmen. Zwei aktuellen Studien, die in der Fachzeitschrift "Circulation: Cardiovascular Quality and Outcomes" veröffentlicht wurden, beweisen, dass Hunde die Lebenserwartung von Menschen erhöhen, die zuvor einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erlitten haben. 

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Bei der ersten Forschungsarbeit wurden Menschen zwischen 40 und 85 Jahren untersucht. Sechs Prozent der 182.000 Herzinfarkt-Patienten und knapp fünf Prozent der 155.000 Schlaganfall-Patienten waren dabei Hundebesitzer. Das Ergebnis: Bei alleinstehenden Herzinfarkt-Patienten verringerte sich das Todesrisiko um 33 Prozent. Bei alleinstehenden Schlaganfall-Patienten um 27 Prozent. Grund dafür ist wohl die zunehmende körperliche Aktivität. Nach Aussagen von Caroline Kramer gegenüber "Wize Life" wird der Hund auch in Zusammenhang mit einem niedrigen Blutdruck und besserem Cholesterinwerten gebracht.

Die zweite Studie, die wohl auf Meta-Daten von 3,8 Millionen Menschen basiert, kommt sogar zu einem noch besseren Ergebnis. Demnach sinkt das Sterberisiko nach einem Herzinfarkt mit Hund sogar um 65 Prozent. Veröffentlicht wurden die Studien in der Fachzeitschrift "Circulation: Cardiovascular Quality and Outcomes".

lcw

Quelle: Noizz.de