Sogar Hundebesitzer müssen eine schriftliche Prüfung bestehen, um ihren Hund zu halten.

„Keine Sorge, der tut nichts“, hört man immer wieder die Hundebesitzer sagen. Doch kaum ist der Satz ausgesprochen, stürmt der Vierbeiner mit angelegten Ohren auf einen zu. Und selbst wenn der Hund „nichts tut“: Viele Menschen, oder auch andere Hunde, haben vor dem Haustier Angst. In Zukunft sollte das nicht mehr passieren.

Seit 2019 gibt es ein Gesetz, dass Hunde in der Stadt an der Leine gehalten werden müssen. Wer dagegen verstößt, muss nach Informationen von Bild.de 25 Euro Bußgeld zahlen. Hunde, die schon vor dem 22. Juli 2016 angeschafft wurden, brauchen zudem jetzt einen Hunde-Führerschein – bestehend aus einer theoretischen und praktischen Prüfung. Erst dann können sie außerhalb der Stadt ohne Leine laufen.

Der Hundeführerschein soll, wie der richtige auch, ordentlich Geld kosten. Laut Bild.de jeweils maximal 30 Euro für die theoretische Prüfung, 60 für die praktische und 20 Euro für die Bescheinigung beim Ordnungsamt. Also an die 110 Euro.

Doch nicht nur dein Hund muss eine Prüfung absolvieren – auch du musst beweisen, dass du die Hunderegeln auf der Straße beherrschst. 45 Minuten soll der schriftliche Test für Herrschen und Frauchen gehen. Die praktische Prüfung bei Vierbeinern hingegen dauert eine ganze Stunde – „Sitz, Platz, Lieg“ mit eingeschlossen.

Quelle: Noizz.de