Wir finden Hunde aber eigentlich immer niedlich.

Eins ist klar: Hundebabys sind zum Dahinschmelzen, so knuddelig, tollpatschig und zuckersüß, wie sie nun mal eben sind. Jeder kann sich wahrscheinlich für schuldig erklären, schon mal ganze Nachmittage damit verschwendet zu haben, sich Videos von süßen Tierbabys reinzuziehen. Wobei dabei eigentlich von „verschwenden“ gar keine Rede sein kann. Schließlich ist Zeit, in der man zuguckt wie Welpen sich in eine kuschelige Burrito-Rolle wickeln, absolut wertvolle Quality Time.

Forscher haben jetzt in einer Studie herausgefunden, wann genau Hundebabys am allersüßesten auf uns wirken.

Welpen haben ihr Zenit der Niedlichkeit laut der Erhebung zwischen der 6. und 8. Lebenswoche erreicht. Die Natur hat eine gute Erklärung dafür: Zu diesem Zeitpunkt werden die Kleinen nämlich oft von ihrer Mutter verlassen. Ohne Mutter liegt die Sterberate von Hunden, die jünger als ein Jahr sind, bei fast 90 Prozent. Sie sind also besonders schutzbedürftig und zum Überleben auf die Hilfe des Menschen angewiesen. Durch überdurchschnittliche Niedlichkeit wickeln sie uns mithilfe des Kindchenschemas um den Finger und bringen uns so dazu, sie zu adoptieren und um sie zu kümmern.

Wer könnte schon Nein sagen, wenn so ein kleiner, hilfsbedürftiger Zucker-Welpe auf ihn zustürmt?

Für die Studie wurden 52 Probanden Fotos von Welpen in verschiedenen Altersstufen gezeigt, die von kurz nach der Geburt, bis hin zu 7 Monaten reichten. Anschließend sollten sie die Attraktivität der Hunde auf einer Skala angeben. Das Ergebnis fiel klar auf den Zeitraum, in dem die jungen Vierbeiner normalerweise von der Mutter verlassen werden. Da die Erhebung relativ klein war, wird das Forscher-Team ihre Hypothese in weiteren Untersuchungen näher überprüfen. Dazu wollen sie zum Beispiel auch untersuchen, welche Eindrücke beispielsweise die Bewegung der Welpen auf den Menschen hat.

Quelle: Noizz.de