"Er muss wohl ein großer Trump-Supporter sein."

So einen Fall hat das Tiggywinkles Wildlife Hospital in Buckinghamshire noch nicht erlebt. Als die Mitarbeiter der Tierklinik in England kürzlich einen Anruf über einen orangefarbenen Vogel erhielten, den ein Passant an einer Autobahn gesehen und eingefangen hatte, wussten sie nicht, was sie erwartet. Statt einem exotischen Tropenvogel mit buntem Gefieder handelte es sich um eine Möwe, die komplett eingefärbt war.

Curry oder Kurkuma dürfte das Federkleid des Vogels so stark verfärbt haben, dass er nicht mehr richtig fliegen konnte – und von weitem nicht einmal mehr als Möwe erkennbar war. "Abgesehen von der lebhaften Farbe und dem stechenden Geruch war er gesund", schreibt die Klinik für Wildtiere bei Facebook. Nach einem exzessiven Bad durch die Tierpfleger sah der Seevogel dann auch wieder so aus wie seine Artgenossen.

In der Kommentarspalte häufen sich witzige Kommentare über das knallbunte Tier. "Er muss wohl ein großer Trump-Supporter sein", schreibt Olov Hammarström. "Ich hatte mal Fake-Tan, die so aussah – nie wieder", witzelt Pearl Floyd bei Facebook.

Tatsächlich ist es gar nicht so unüblich, dass sich hungrige Möwen in Lebensmittelfabriken herumtreiben und so auch mal in einem Topf Curry oder einem Sack Kurkuma landen, wie "Vice" berichtet. Der Tofu-Hersteller Superior Tofu in Kanada, beispielsweise hatte so Probleme mit den Tieren, dass sie ein spezielles Sicherheitssystem installieren mussten. Einmal fanden die Mitarbeiter der Fabrik 70 Möwen in einem Bottich mit Nebenprodukten.

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jr

Quelle: Noizz.de