Keine Schlange, kein Krokodil.

Jeder, der schon mal in Australien war, weiß: Hier spuken ganz schön viele widerliche Tiere herum und manche von denen können sogar ziemlich gefährlich werden. Ob Schlangen, Insekten oder Krokodile – Australien ist nichts für Feiglinge. Wer ins Wasser geht, muss sich zudem vor Haien und Quallen in Acht nehmen.

Doch welches Tier hat die meisten Toten zu verantworten?

Wie aus einer offiziellen Statistik hervorgeht, waren das in den Jahren zwischen 2008 und 2017 Pferde und Rinder. Deren Verhalten soll 77 Menschen das Leben gekostet haben, wobei Verkehrsunfälle, an denen Tiertransporte beteiligt waren, mit eingerechnet werden.

Insekten zählen hingegen nur 35 Opfer, Haie und andere Meeresbewohner 26, Schlangen und Echsen 23 und Hunde 22. Krokodile sind mit nur 17 Toten noch relativ harmlos. Das Schlusslicht der Statistik bildet die Ratte, die im gesamten ausgewerteten Jahrzehnt nur einem einzigen australischen Pechvogel das Leben nahm.

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So traurig diese Einzelschicksale sein mögen: Die Daten bieten keinen Anlass zur Panik. Ganz im Gegenteil: Statistisch gesehen ist es wahnsinnig unwahrscheinlich, in Australien sein Leben zu lassen, weil man sich mit dem falschen Tier angelegt hat. Die Nummer eins unter den Todesursachen sind, wie in fast allen Industriestaaten, Herzkrankheiten.

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Quelle: Noizz.de