„Ich drehte mich um und sah eines meiner Beine in seinem Mund.“

Nick Wapner ist ein ganz normaler Surfer-Boy aus Kalifornien. Vergangenen Dienstag surfte er zusammen mit seinen Freunden an der Küste vom Montaña de Oro State Park, einem Surfer-Paradies auf halbem Wege zwischen Los Angeles und San Francisco. Doch dieser Surf-Ausflug wurde dem 19-Jährigen fast zum Verhängnis.

Laut Nick Wapner passierte alles sehr schnell. In einem Moment surfte er noch, im nächsten wurde er angegriffen – von einem weißen Hai.

„Ich drehte mich um und sah einen meiner Beine in seinem Mund“, erzählte der betroffene Surfer in einem Interview mit dem amerikanischen Fernsehsender „CBS“.

Nick Wapner war zuerst verwundert über das unbekannte Gefühl. Danach reagierte er schnell und gab dem weißen Hai einen starken Tritt mit seinem freien Bein . So konnte Nick Wapner entkommen.

„Der Hai hat ziemlich schnell gemerkt, dass mein Board und ich nicht wie Robbe schmecken“, so erklärt sich der Surfer sein Entkommen.

In der Sicherheit der Küste angekommen alarmierten Anwesende die Rettungskräfte. Der Surfer kam ins Krankenhaus und die Ärzte mussten die Wunden an seinen Beinen mit fast 50 Stichen nähen. Nick Wapner humpelt nun vorerst mit zwei Krücken voran. Sobald er wieder surfen kann, hält ihn jedoch nichts zurück.

„Ich werde trotzdem weiter surfen, aber es langsam angehen“, sagt der Surfer. Nichts könne ihn zurückhalten, auch nicht gefährliche Haie. Vor denen hat Nick Wapner schließlich keine Angst. Er sei auch nicht wütend auf den Hai und erklärt, mit weiser Surfer-Stimme: „Wenn wir im Meer sind, dann ist das nicht unser zu Hause, es ist das Zuhause des Hais.“ Und das müsse man schließlich respektieren.

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Quelle: Noizz.de