Studie zeigt: Erasmus-Aufenthalte machen uns zu besseren Menschen!

Tanja Koch

Gesellschaft, Wirtschaft, Lifestyle
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Eine Weile rastlos zu sein tut dem Menschen gut Foto: Liam Simpson / Noizz.de

In ein anderes Land umzuziehen, verändert unsere Persönlichkeit.

Laut der Studie "Organizational Behavior and Human Decision Processes" weisen Menschen, die längere Zeit im Ausland verbracht haben, „ein klareres Selbstkonzept“ auf. Kurzum: Sie haben sich gefunden.

"In einer Welt, in der es immer leichter wird, in fremde Länder auszuwandern und technologische Fortschritte Reisen und Kommunikation leichter machen, muss die Forschung sich auch damit befassen, was diese Erlebnisse mit uns Menschen machen", schreiben die Autoren.

In sechs Untersuchungen befragten sie 1.874 Teilnehmern aus den USA. Sie teilten die Gruppe auf in jene, die bereits im Ausland gelebt haben und jene, die nie in einem anderen Land gewohnt haben. Das Ergebnis: Wer im Ausland gelebt hat, denkt viel öfter und mehr über sich selbst nach. So lernt man sich selbst besser kennen. Der Auslöser dafür könnte sein, dass man sich bereits mit fremden Kulturen und Mentalitäten beschäftigen musste.

Andere Länder, andere Sitten - das beeinflusst unser Denken Foto: Carlos Quiapo / unsplash.de

Nebeneffekte seien, dass die Probanden dadurch auch zufriedener, entspannter und leistungsfähiger sind. Die Autoren ziteren bezüglich dieser Ergebnisse den deutschen Philosophen Hermann von Keyserling, der in seinem "Reisetagebuch eines Philosophen" schon 1919 schrieb: "Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum."

Young and wild and free: Reisen macht glücklich Foto: Averie Woodard / unsplash.de

Quelle: Noizz.de

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