Traumjob? Urlaubsfotos für Familie machen und 90.000 Euro kassieren

Sabine Winkler

Indie, Kaffee & Liebe
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Immer auf Abruf bei Wind und Wetter muss der Familen-Fotograf sein. Foto: Jakob Owens / unsplash.com

Ganz so easy isses aber nicht.

Wer hat sie nicht schon hinter sich: richtig grottige Schnappschüsse aus dem Familienurlaub. Verwackelt, unscharf, zu viel Licht, überblitzt, rote Augen – so machen die Erinnerungen an den Traumurlaub auf Fuerta Ventura auch keinen Spaß. Wem soll man das denn bitte auf Instagram zumuten?!

Das dachte sich wohl auch eine britische Familie, die ein ziemlich ungewöhnliches Jobinserat online schaltete: Sie brauchen einen Fotografen für den kommenden Familienurlaub. Das verlockende Angebot: für ein Jahresgehalt von mehr als 89.500 Euro plus Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung, begleitest du die Familie ein Jahr lang auf ihre Reisen durch die ganze Welt.

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Auch für Versicherung und 30 Tage Urlaub (zusätzlich zum Urlaub den du mit der Familie verbringst) sind mit drin. Allerdings musst du auch dann auf Abruf sein. Falls sich spontan etwas ergibt. Das Jobinserat beziffert deinen täglichen Arbeitsaufwand auf etwa vier Stunden. Ziemlich gechillt? Von wegen, die Familie macht im Inserat gleich klar, was sie von dir erwartet:

„Das hier ist eine große Verpflichtung, aber auch eine große Chance (…) Wir suchen jemanden, der mit uns um die Welt reist und Fotos macht. Teilweise sind wir bis zu drei Monate am Stück unterwegs, unter anderem in unseren Ferienhäusern in Europa, Amerika, Südafrika und Australien. Der Kandidat sollte bereit sein, spontan aufzubrechen und für einen Großteil der Zeit auf Reisen zu sein.“

Manchmal seien sie sogar nur wenige Tage am Stück zu Hause. Die Reiseziele klingen allerdings wieder ziemlich himmlisch. Der potentielle Familienfotograf sollte allerdings mindestens fünf Jahre Erfahrung im Bereich Lifestyle-Fotografie haben. Wer weiß, was die Familie mit den Bildern vorhat. Das Inserat könnten wir uns auch gut von der Familie Geissen vorstellen – von wegen Jetset-Leben und so.

Wenn du Dank deines Portfolios in die engere Auswahl kommst, hast du eine Woche lang Zeit im Bewerbungsgespräch der Familie dein Können unter Beweis zu stellen. Hmm, vielleicht haben wir eine kleine Vorahnung, wieso die Position noch immer nicht besetzt ist.

Wer sich noch immer bewerben will, kann das über die Plattform „perfocal“ tun. Aber, wie gesagt, die Familie ist sehr wählerisch.

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Quelle: Noizz.de

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