Eine Debatte, die in Deutschland undenkbar wäre.

Das hat sich das spanische Modelabel irgendwie anders vorgestellt ... Zara hat vor Kurzem eine neue Beauty-Kampagne gelauncht und sich damit im asiatischen Raum ziemlich unbeliebt gemacht. Aber wieso? Die Marke hat ihre Models nicht mit Photoshop nachbearbeitet, sondern vollkommen natürlich gezeigt. Eigentlich löblich, oder?

Die Beauty-Kampagne von Zara stößt in China auf Unverständnis Foto: Zara

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Da sich unter den Models der Kampagne allerdings die berühmte Chinesin Li Jingwen befand, gab es einen heftigen Shitstorm. Die 25-Jährige ist auf den Werbefotos für die Beautyprodukte von Zara nämlich mit Sommersprossen zu sehen. In ihrer Heimat ist dieser Look ein absolutes No-Go. Auf dem chinesischen Bloggingdienst Weibo drohen User deshalb, die Marke ab sofort zu boykottieren, wie CNN berichtet.

Wir Asiatinnen haben keine Sommersprossen. [Zara] muss sich richtig angestrengt haben, so ein Model zu finden“, so eine Userin. Andere werfen dem Modehaus vor, das Schönheitsideal von Asiaten in den Dreck zu ziehen. Das sieht für Frauen schließlich makellose Porzellanhaut, frei von Sommersprossen, Muttermalen oder ähnlichem vor. Ein alt eingesessenes Schönheitsideal im Fernen Osten, das eine ganze Industrie an Make-up und Bleichcremes finanziert.

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Ein Sprecher von Zara hat sich bereits zu der Debatte geäußert. Ziemlich emotionslos lässt er verlauten: „[Das Model] sieht so aus und die Fotos wurden nicht bearbeitet. Die Bilder wurden im Naturzustand aufgenommen.“

Quelle: Noizz.de