... und das ganze live übertragen.

Must-Watch!

Bevor ich mit meiner Lobeshymne anfange, möchte ich klarstellen, dass ich prinzipiell jeder „Celebrity-macht-Mode-Linie“ kritisch gegenüberstehe, lieber bashe als lobe und generell nur schwer begeisterungsfähig bin.

Was Rihanna am Mittwochabend aber mit ihrem Dessous-Label Savage x Fenty ablieferte, ist der krasseste Next-Level-Shit und ich möchte nicht nur mein Hut ziehen, nein, ich möchte auf die Knie gehen in Anbetracht dieser alles alles rasierenden Killershow.

Aber von Anfang an: Tausendsassa Rihanna ist nicht nur die erfolgreichste Popsängerin der letzten 25 Jahre, auch mit ihrer Streetwear-Line Fenty x Puma und ihrer Make-Up Brand Fenty Beauty (gegen die sogar Kylie Jenners Lipkit abkackt), setzte sie in den letzten beiden Jahren enorme Trends. Im Mai 2018 launchte sie außerdem ihre eigene Lingeriemarke Savage x Fenty, die (suprise suprise) direkt ausverkauft war.

Im Rahmen der New York Fashion Week zeigte sie diese jetzt das erste Mal in Form einer Modenschau, die alle bisher da gewesenen Dessous-Brands mit einem Schlag komplett belanglos macht.

Vergesst die barbiepinken, outgedateten Victoria's Secret Schauen, vergesst Lingerie, die von 1,90m großen, gespraytanneden, makellosen Supermodels präsentiert wird, vergesst die patriarchisch-sexistische Zurschaustellung dieser aufgedrängten „Weiblichkeit“: Denn Rihanna zeigt mit Savage x Fenty, wie Weiblichkeit 2018 wirklich aussieht.

[Mehr dazu: 5 Gründe, warum es mit Victoria's Secret den Bach runter geht]

Eigentlich wird der Begriff „Modenschau“ der Killer-Show gar nicht gerecht, denn was RiRi da ablieferte, glich eher einer Kunst-Performance: Knapp zwanzig Minuten lang tanzten, schwebten, schlichen und wandelten die Models durch einem futuristisch anmutenden Garten Eden –  große und kleine Frauen jedes Bodytypes, Alters und jeder Hautfarbe, so divers in ihrer Erscheinung und gleichzeitig so geeint, wie man es in der Modebranche sonst doch immer schmerzhaft vermisst.

Bereits in den ersten Minuten der Show wurde klar: Hier geht es nicht (nur) darum, Mode zu zeigen, es geht es um Female Empowerment und darum, Frauen in all ihren Facetten zu zelebrieren: Anmutig, fragil, überschwänglich, aggressiv, schüchtern, laut, spotan und wild präsentierte sich der diverse Cast – als Schwestern, Freundinnen und Verbündete, als Mütter und Töchter.

Die hochschwangere Slick Wood in Savage x Fenty Foto: Diane Bondareff / dpa / Diane Bondareff / dpa

Eine Parade aus knapp 30 Powerfrauen präsentierte die sexy Wäsche: Darunter die hochschwangere Slick Woods (nicht die einzige werdende Mutter des Casts!), die Hadid-Schwestern, Joan Smalls, Uglyworldwide, Aweng Chuol, Duckie und Plus-Size-Model Molly Constable.

Ihre Mission für Savage x Fenty hatte Rihanna schon beim Launch im Mai klargemacht. Da sagte sie gegenüber der US-Vogue: „Frauen sollten Lingerie verdammt noch mal für sich selbst tragen. Ich will, dass die Leute Savage x Fenty tragen und sich denken: I’m a bad bitch! Ich möchte, dass Frauen für sich selbst schön sind“. Wie das geht, hätte sie nicht besser beweisen können, als mit ihrer starken Präsentation am Mittwochabend. Slay Riri!

Hier könnt ihr euch die krasse Präsentation in voller Länge anschauen:

Quelle: Noizz.de