Fashion-Blogger Maik Kaiser hilft dir, deinen eigenen Style zu finden.

Modetrends gibt es viele. Manche sind nach kurzer Zeit wieder verschwunden, andere sind langlebiger und entwickeln sich über die Jahre weiter. Dabei gibt es Trends, die einem gut gefallen oder welche, die man einfach nur lächerlich findet.

Die Entscheidung, welchen Trend man mitmachen möchte und welchen man lieber vorbeiziehen lässt, liegt ganz bei einem selbst. Wichtig bei der Wahl seines Looks ist jedoch immer, authentisch zu bleiben.

Wenn man sich in seinen Klamotten nicht wohlfühlt und nur einem Trend nacheifert, macht das wenig Sinn. Die Looks im Kleiderschrank sollten die eigene Persönlichkeit widerspiegeln und nicht bloß kopiert sein.

Hier zeige ich dir drei wichtige Stilrichtungen, die dir Anregungen geben sollen, deinen eigenen Style zu finden.

Maik Kaiser im Preppy Look

Weste, Hemd, Chino und Blazer – beim „Preppy Style“ kommt es auf die richtige Kombination an. Mit der passenden Auswahl der einzelnen Kleidungsstücke und Accessoires beweist man Stilsicherheit und kreiert einen modernen und coolen Look!

Schwiegermutters Liebling oder der Klassenstreber: Der Preppy Style spielt mit alten Klischees. Seinen Ursprung hat der Stil tatsächlich bei den wohlhabenden Eliteschülern der 50er und 60er Jahre in den USA und in England.

Der Begriff selbst ist eine Wortschöpfung aus dem umgangssprachlichen „prep“, das die Schüler der elitären „preparatory schools“ bezeichnet. „Preppy“ wurde ihr Lebensstil und Dresscode genannt. Adrett und klassisch orientierte man sich an konservativen Werten und drückte diese in der Mode aus.

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Wappen, Monogramme, Hornbrillen, Tweetanzüge und die entsprechenden Accessoires machten diesen Stil aus.

Heute steht der Look für klassisches Auftreten und wird modern und cool interpretiert – weit entfernt von Spießigkeit. William und Kate machen es vor: lässige, unaufgeregte Looks, die das nötige Understatement mitbringen.

Jacken im College-Stil, Button-Down-Hemden, Poloshirts, Lederschuhe und Sakkos sind die modischen Stilmittel. Beim Haarstyling setzt du auf einen akkuraten Schnitt, wobei ein Seitenscheitel Pflicht ist!

Bärte sind hier eher unangebracht, denn du willst glatt und unauffällig auftreten. Wenn du lieber klassisch unterwegs bist, ist dies der perfekte Style für dich.

Der Fashion-Blogger kann auch Boho

Coachella zeigt dir, wie es geht: Auf dem Musik-Festival in Kalifornien ist der Style bei Jungs und Mädels Trend.

Lange, weite Stoffe, reichlich Schmuck, Ethno-Elemente und helle, warme Farben sind die wichtigsten Bestandteile dieses Looks. Doch auch außerhalb der Festival-Wiese kann sich Mann super lässig im Boho Style kleiden.

Boho ist die Abkürzung für „Bohemian“ und bezeichnet einen offenen, easy-going Lebensstil, der schon in den 60er Jahren gepflegt wurde.

Hippies und Aussteiger waren die ersten Vertreter, die sich gegen die gesellschaftlichen Konventionen und ihre Modediktate stellten. Das bekannte Woodstock-Festival zelebrierte 1969 Frieden, Liebe und Freiheit. Die Lässigkeit des Styles ist fest mit dieser Lebenseinstellung verbunden.

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Lange Shirts, weite Oberteile, unkonventionelle Kombinationen drücken das Feeling aus. Der Mann darf hier gerne Schmuck tragen: Lederbänder, Armreifen, Perlen, Ketten, Talismane, Tücher, Federn und so weiter. Dazu kommen farbenfrohe, Ethno Symbole, die von fernen Ländern und anderen Kulturen erzählen.

Der Look wird allerdings erst durch das Hairstyling komplett. Die langen, wilden Haare bekommst du zwar nicht auf Knopfdruck, doch eigentlich sind sie essenziell für den Style.

Kürzere und halblange Haare solltest du wild und ungebändigt stylen. Zudem verlangt dieser Trend natürlich nach einem Bart – ob Stoppeln oder länger bleibt dir überlassen. Der perfekte Style für Leute, die sich selbst nicht ganz so wichtig nehmen und den Sommer genießen.

Edgy Maik

Street Style mit der nötigen Rockstar-Attitude: Der Edgy Style kommt mega lässig, abgerockt und unkonventionell daher. „Edgy“, das sind die unangepassten, bösen Jungs, mit denen Eltern ihre Töchter sicher nicht gerne sehen wollen …

Der Style spielt mit Elementen aus dem Grunge-Look der 90er Jahre, kombiniert wie im Punk Vintage-Teile und rockige Accessoires. In der Regel werden die Outfits von Schwarz dominiert, bunte Farben haben hier nichts zu suchen!

Lederjacken, lässige Shirts, Skinny-Jeans, derbe Raw-Denim-Hosen und Lederboots bilden die Key-Pieces. Layering ist hier ein Stilelement, das den Look zu jeder Jahreszeit tragbar macht.

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Zu dem Look kannst du gut Hüte kombinieren, und auch rockiger Schmuck passt: Nieten, Lederbänder, lange Ketten. Rockstars machen es vor: Ihre coole Attitude bringt reichlich Sex-Appeal mit sich.

Beim Edgy Style ist auch ein Undercut cool, allerdings gibt es reichlich Alternativen, die sich von der Masse absetzten. Bart darf wachsen oder stoppeln. Sei rockig und unangepasst! Beim Edgy Style zählt das Hier und Jetzt. Wenn du es gerne cool, etwas düster und super lässig magst, dann ist dies dein Style!

Halte dich über Trends auf dem Laufenden, doch kopiere nicht einfach nur. Am besten kreierst du deinen eigenen Style, denn der passt auf jeden Fall hundertprozentig zu dir. Viel Spaß beim Ausprobieren!

  • Quelle:
  • Noizz.de