Der Hype ist real.

Noch nicht lang ist es her, dass Chanel-Chefdesigner Karl Lagerfeld gestorben ist. Eine seiner letzten Amtstätigkeiten war, eine Kollaboration mit Musiker Pharrell Williams einzutüten. Gut so. Denn diese Kollektion ist genau das, was wir gerade brauchen. Eine Lobrede.

Pharrell Williams ist für einige nur der Typ, der vor ein paar Jahren diesen wahnsinnig nervigen Hit hatte. Happy. Für andere ist er ein Produzent, Modemensch, Influencer. Natürlich ist er von all dem etwas. In einer Person. Pharrell ist Kulturmacher. Berufsästhet. Und jetzt bald, am 5. April, kommt seine Kollektion für Chanel.

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Natürlich streng limitiert. Natürlich viel zu teuer. Natürlich wird sie innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sein. So oder so ein Hit. Allein die Teaser, die gerade online durch die Decke gehen, zeigen eine Revolution bei Chanel: Pharrell bringt den Streetstyle ins Hause Coco.

Zuvor belebte er den Mountain Hat von Vivienne Westwood wieder, 2017 trug er Chanels erste Unisex-Tasche, er designte Sneaker für adidas und trägt zurzeit Shorts zu jedem Event. Pharrell ist der, den Chanel gerade braucht. Den wir gerade brauchen. Ein Modegott. Aber nicht wie Karl, der zwar ein Genie, aber in seiner versnobten weißen Welt andere Ansichten hatte als Pharrell. Revolutionär sind beide. Nur eben auf andere Weise.

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Mit Pharrell weht frischer Wind durch die Ateliers des französischen Modehauses. Er bringt den Hip-Hop mit, welcher gerade die Mode beherrscht. Zuvor tobte er sich mit seinen Labels Billionaire Boys Club und Ice Cream aus, verkaufte Streetwear zu Designer-Preisen.

Er war einer der Wegbereiter für Designer wie Virgil Abloh oder Kanye West. Beide vereinen Musik und Mode. Das Krasseste aber nochmal: Pharrell bringt die Streetwear zu Chanel. Hoodies. Sneaker. Und generell Menswear. Holy shit. Das ist genial.

Chanel, das Label, das für Tweedjacken, Perlenohrstecker und das berühmte Nummer 5 steht. Da gibt es natürlich noch viel mehr. Jetzt erst recht. Chanel steht bald für Coolness. Dank Pharrell. Nein, wirklich. Danke, Pharrell!

Quelle: NOIZZ-Redaktion