NOIZZ hat am Nike Future Forum 2020 in New York City teilgenommen und dort mit Designern und Nachhaltigkeitsexperten der Brand darüber geredet, wie die Sport-Marke in Zukunft nachhaltiger werden kann.

Die Modeindustrie ist einer der größten Verschmutzer unserer Erde. Das ist eine Wahrheit, die man nicht gerne hört. Nicht nur, weil wir natürlich alle auf einem sauberen Planeten leben wollen, sondern auch weil uns als Gesellschaft suggeriert wird, dass wir Kleidung konsumieren sollen. Egal ob es darum geht, sich zu belohnen, zu zeigen wer man ist oder wie viel Geld man in der Tasche hat: Mode scheint das ideale Konsumprodukt unserer Generation zu sein. Doch genau dieser Konsum geht meist auf Kosten des Klimas. Eine Krise, die bereits in vollem Gange ist.

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Nike ist Teil des Problems

Die Sport- und Lifestylebrand ist mit einem jährlichen Umsatz von fast 35 Milliarden US-Dollar der größte Hersteller von Sportkleidung weltweit. Nike hat damit einen enormen Einfluss auf unseren Konsum und kann – nein muss – mit nachhaltigeren Innovationen und Initiativen maßgebliche C02-Einsparungen anstreben.

2019 trat die Sportmarke deshalb zusammen mit 31 anderen Unternehmen dem "Fashion Pact" bei. Auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron haben Nike und andere Giganten der Fashionindustrie wie H&M, Adidas und Moncler geschworen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um "die globale Erwärmung zu stoppen, die biologische Vielfalt wiederherzustellen und die Ozeane zu schützen".

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Was wird Nike in Zukunft tun, um sich gemeinsam mit uns der Klimakrise zu stellen?

... und die eigene Produktion nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten? Wir haben bei dem Designer der revolutionären Space Hippie Kollektion, Noah Murphy-Reinhertz, dem Chief Sustainability Officer Noah Kinder und Seana Hannah, die sich bei Nike um nachhaltige Innovation kümmert, nachgehakt:

Quelle: Noizz.de