Schönheits-Produkte enthalten krebserregende Mittel.

Was ist das eigentlich, was du dir jeden Tag ins Gesicht schmierst? Ist das wirklich gut für dich oder richtet es mehr Schaden als es dir gut tut? Und warum verspürst du überhaupt das Bedürfnis, dieses Produkt zu benutzen? Diese Fragen stellt die neue Doku "Toxic Beauty" – und deckt damit auf, wie krank dich die Beauty-Industrie macht.

Die Doku ist von Nachhaltigkeitsexpertin Sarah Jay und Regisseurin Phyllis Ellis gemacht. Darin offenbaren sie, dass Beauty-Produkte in den USA zu wenig getestet und die Inhaltsstoffe kaum reguliert werden.

Zum Beispiel enthalten viele Mittel Parabene oder Phthalate – diese Stoffe sind wissenschaftlich erwiesene Störfaktoren für den Hormonhaushalt. Sie können Frühgeburten oder Brustkrebs auslösen, sowie Eierstockkrebs. Laut der Doku soll die Kosmetikindustrie sogar gefährlicher als die Tabak-Industrie sein, weil es um Tausende verschiedene Chemikalien geht, die Gesundheitsrisiken für deinen Körper bürgen.

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In der Doku kommen Ärzte, Wissenschaftler und Opfer zu Wort. Ein paar ausgewählte Frauen sagen aus, wie sie unter dem Schönheitsdruck der Medien und der Gesellschaft leiden.

In Europa ist die Schönheitsindustrie um einiges mehr reguliert

Während hier 1.328 Chemikalien verboten sind, sind in den USA nur elf verboten. Auch werden in Europa Produkte erst getestet, dann auf den Markt gebracht. In Amerika dürfen Produkte verkauft werden, bis sie als schädlich bewiesen werden.

"Toxic Beauty" wird ab dem 11. Dezember in Amerika laufen.

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Quelle: Noizz.de