Er ist nicht der einzige Rapper, der sich gegen Blackfacing einsetzt.

Vor wenigen Tagen tauchte ein 890-Dollar-Pullover von Gucci auf. Die Luxusmarke kassiert dafür einen riesigen Shitstorm. Ihr wird Blackfacing vorgeworfen. Zu Recht: Der schwarze Pulli mit dem dicken, roten Mundausschnitt erinnert stark an die rassistischen Darstellungen schwarzer Menschen, in Zeiten der Sklaverei in den USA.

>> Wie rassistisch ist dieser Gucci-Pulli wirklich?

Gucci entschuldigte sich bereits und nahm den Pullover aus dem Sortiment. Trotzdem wollen sich nun viele Menschen von dem Label distanzieren. Auch der Rapper 50 Cent setzt ein klares Statement: Auf Instagram sieht man, wie er ein weißes Gucci-Shirt mit einem Feuerzeug anzündet. Zu dem Video schreibt er: „Ich muss alles von Gucci loswerden, was ich zuhause habe. Ich unterstütze die Marke nicht mehr.“

Doch nicht nur 50 Cent, auch der Deutschrapper Manuellsen kritisiert Gucci. So postet er mit dem Hashtag #fckgucci ein Foto von dem Pullover auf Instagram und schreibt: „Die machen das, damit ihr euch aufregt, jeder drüber redet, und ganz White Amerika diesen Pullover aus Solidarität kauft.“                

Gucci ist allerdings nicht das erste Label, das für so einen Shitstorm sorgt. Prada veröffentlichte eine Tasche mit einem Affenanhänger, den viele ebenfalls für Blackfacing halten. Auch hier boykottierten Rapper wie T.I. und Soulja Boy die Luxusmarke. 

Quelle: Noizz.de