... und bringt damit Nachhaltigkeit auf ein neues Level.

Die Designerin Alice Pott bringt das Thema "Nachhaltigkeit" mit ihren Schöpfungen auf ein komplett neues Level: Sie arbeitet mit dem, was der menschliche Körper produziert – Schweiß und Urin. Was in Zeiten von High-Fashion-Alditüten und Anuspralinen erst mal kaum mehr als ein unbedeutendes Stirnrunzeln und das Bedürfnis nach frischer Luft provoziert, ist in Wahrheit ein genialer Ansatz und zeigt, wie nachhaltig Mode und Kunst sein kann, wenn man nur kreativ genug ist.

Auf Instagram beschreibt sich die Londonerin als "nachhaltige Erfinderin". Ihre Website sieht aus wie eine Galerie des Labors, in dem die Britin ihre Designs aus menschlichen Ausflüssen präsentiert. Denn das bastelt sie aus Schweiß und Pisse: wunderschöne Kristalle in allen erdenklichen Farben, Formen und Größen. Diese drapiert sie so kunstvoll auf Ballett-Schläppchen, dass sich unverarbeitete Schweiß- und Urinflecken vor Neid kaum mehr aus den Poren trauen.

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"In der Zukunft wird jeder seine Accessoires aus seinen eigenen Körper-Sekreten gewinnen können", sagt die 27-Jährige gegenüber der "Vogue". Innovativ und Ressourcen schonend ist ihre Vision auf jeden Fall, auch wenn man für sein selbst gepisstes Armband vielleicht ein bisschen (anerzogenen) Ekel runter schlucken muss.

Aber für eine Zukunft in grün nach Alice Pott würde wohl folgendes Motto gelten: Leute, pisst und schwitzt als gäb's kein Morgen – denn sonst gibt's kein Morgen.

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  • Quelle:
  • Noizz.de