Moschino Designer Jeremy Scott sorgt während der Milano Fashion Week für Gesprächsstoff. Auf dem Laufsteg präsentierte er seine Herbstkollektion angelehnt an die Mode aus dem 18. Jahrhundert. Marie-Antoinette-Vibes ganz nach dem Motto: "Dann sollen sie Kuchen essen."
Model auf der Milano Fashion Week 2020
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Supermodels Gigi Hadid, Bella Hadid, Kaia Gerber und Joan Smalls

Viele bekannte Models – darunter Gigi Hadid und Kaia Gerber – liefen in Mailand für Moschino in Kleidern im Rokoko-Stil der 1780er Jahre. Die riesigen, turmartigen Frisuren in Pastellfarben unterstreichen den Look und ließen die Models aussehen wie neuinterpretierte französische Adelige aus dem 18. Jahrhundert.

Komplett Rokoko ist die Kollektion aber nicht, denn Jeremy Scott's Kleider sind nicht wie aus der Zeit üblich bodenlang, sondern enden kurz über den Knien, auch einige Torten-Kleider wandern über den Laufsteg. Scott äußerte sich gegenüber der "Vogue", der kurze Schnitt der Kleider sei eine Hommage an den rebellischen Minirock der 60er ist. Wenn man genauer hinschaut, erkennt man wie sonst auch eine politische Botschaft in Jeremy's Kollektion für Moschino.

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Dieses Jahr thematisiert der Designer weltweite Proteste gegen unterdrückende Regime und Regierungen. Gegenüber "Vogue" nannte er als Inspiration die Proteste in Hongkong, Chile und die problematische Politik der USA und den Brexit. Wie auch im Jahr 1780, denkt Jeremy Scott, ist auch heutzutage die Stimmung wie vor einer Revolution.

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  • Quelle:
  • Noizz.de