Boah, Leude.

Und noch ein „Blackfacing“-Skandal! Nach Prada und Gucci hat sich jetzt auch Katy Perry – nolens volens – rassistischer Symbolik bedient. Ihre neueste Schuh-Kollektion sorgt deswegen gerade für einen Shitstorm im Netz.

Unter dem Label „Katy Perry Collection“ hat die Popsängerin Slipper rausgebracht, die von der Optik ziemlich stark an rassistische Stereotypen aus der Zeit der Sklaverei und Rassentrennung erinnern: Auf schwarzem Leder prangern große rote Lippen, eine eckige breite Nase und blaue Augen, beides in Gold gefasst.

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Wer auch nur einen Hauch von Ahnung von der rassistischen Geschichte der USA hat, erkennt bei dem Designer der Loafer sofort Parallelen zu Jim Crow und Co. Besonders blöd für Katy Perry: Auf der Webseite ihrer Marke wird betont, dass alles zu „100 Prozent“ von ihr selbst entworfen ist. Haha, ups ...

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Nachdem Twitter beim Anblick der betroffenen Schuhmodelle komplett eskaliert ist, wurden die Designs mittlerweile vom Markt genommen. Und auch Katy hat sich mittlerweile mit einem Statement gegenüber „Insider“ zu Wort gemeldet: „Wir hatten nie vor, anderen Schmerzen zu bereiten“. Außerdem soll es die Popikone „traurig gemacht haben“, als sie online vom Vergleich mit „Blackfacing“ erfuhr. So richtig ausdrücklich hat sich die Amerikanerin allerdings nicht von der rassistischen Symbolik distanziert.

Quelle: Noizz.de