PETA begrüßt den Schritt

Die Brand des verstorbenen Modemachers wird laut eines Berichts von PETA auf die Verarbeitung von Tierfell zukünftig verzichten. Seit Jahrzehnten hat die Tierschutzorganisation Druck gegen die Fashion-Industrie ausgeübt, nun scheint diese Arbeit Wirkung zu zeigen. Und zwar nicht nur bei Karl Lagerfeld: Die AM Retail Group (zu der Wilsons Leather, Karl Lagerfeld Paris und weitere Marken gehören) und der Mutterkonzern G-III Apparel Group haben Pelz aus ihren Kollektionen verbannt. In dem Artikel von PETA kommentiert Anne Brainard, Senior Director bei PETA USA, die Entscheidung freudig: "PETA begrüßt diese mitfühlende Entscheidung der Unternehmen, die zeigt: Pelz ist out, Mitgefühl ist in."

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Der im Februar dieses Jahres verstorbene Modemacher war zwar als außerordentlicher Tierfreund bekannt – seine Katze Choupette ist mehr Ikone als Haustier. Dennoch hatte sich Lagerfeld in einem Interview mit der US-Zeitung "The New York Times" im Jahr 2015 für die Nutzung von Pelz ausgesprochen. Seine Argumentation war allerdings schon damals eher schlecht gedeichselt als überzeugend: Lagerfeld mahnte an, dass hinter dem Pelz in der Mode eine ganze Industrie stecke, die dann ja ihrer Arbeit beraubt würde. Außerdem gab es eine Runde Whataboustism: Menschen tragen Leder und essen Fleisch – sich dann nur gegen das brutale Töten von Tieren für die Mode-Industrie einzusetzen sei scheinheilig. Ob diejenigen, die hinter der Entscheidung stecken wohl an Lagerfelds Haltung gedacht haben? Wissen wir nicht. Wir allerdings finden diese neue Entwicklung super.

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  • Quelle:
  • Noizz.de