Das Gesetz tritt 2023 in Kraft.

Gute Neuigkeiten für alle Tierschützer und nachhaltigen Fashionistas: Kalifornien will als erster US-Staat den Verkauf neuer Pelzprodukte verbieten. Der Gouverneur des Westküstenstaates, Gavin Newsom, unterzeichnete am Samstag ein entsprechendes Gesetz. Das Verbot des Verkaufs und der Herstellung von Pelzwaren soll 2023 in Kraft treten. Geschäfte haben bis dahin Zeit, ihr Inventar zu verkaufen. Gebrauchtwarenläden mit Pelzmode aus zweiter Hand sind nicht von der Anordnung betroffen.

>> Burberry will bis 2025 auf Plastik verzichten

"Kalifornien übernimmt die Führung, wenn es um Tierschutz geht", hieß es in einer Mitteilung des demokratischen Politikers. Newsom gab mit seinem Gesetzespaket grünes Licht für weitere Schutzmaßnahmen. Demnach dürfen wilde Tiere wie Bären, Tiger, Elefanten und Affen nicht mehr in Zirkussen auftreten. Er setzte Luchse auf die Liste geschützter Tiere. Damit ist die Jagd dieser Wildkatzen in Kalifornien verboten.

An dieser Stelle findest du Inhalte von Drittanbietern
Um mit Inhalten von Drittanbietern zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Auch in weiteren Tierschutzaspekten ist Kalifornien Vorreiter: Der Staat war der erste in den gesamten USA, der ein Verbot des Verkaufs von Tierversuchs-Kosmetika beschloss (ab 2020 in Kraft). Ein beachtlicher Schritt für Kalifornien, das mit Los Angeles das Zentrum der "Reichen und Schönen" beherbergt, in dem Pelze und Kosmetika jeglicher Art dank Fashion-Industrie und Hollywood einen besonders hohen Stellenwert einnehmen. Bleibt zu hoffen, dass die Modeindustrie und andere US-Staaten von Kalifornien inspiriert werden.

[Text: Zusammen mit dpa/aa]

>> Justin Bieber disst Tierschützer – wegen Kritik an seinen exotischen Katzen

  • Quelle:
  • Noizz.de