Dass der Name Trump nicht immer förderlich ist, zeigt sich in der Fashionbranche.

Denn neben seinen Hotels, Häusern und Wein besitzt der Präsident der USA Donald Trump auch eine Modelagentur: „Trump Models“ in New York. Nicht allzu bekannt, aber schon seit 1999 in der Modebranche vertreten.

Laut Refinery29 wurde im Februar zu einem Boykott von Trump Models aufgerufen. So soll Haar-Stylist Tim Aylward auf Facebook gepostet haben: „Von diesem Tag an werde ich jede Produktion und jeden Job absagen, sollte das Casting von ,Trump Models‘ sein.“

Models und Agenten verlassen Agentur

Nach dem Post auf Facebook sollen Agenten und Models die Agentur verlassen haben. Unter anderem auch Gabriel Ruas Santos Rocha, der nur drei Tage danach seine Agentur mit dem Namen Anti Management aufgemacht hat. Bei ihm arbeiten nun vier Agenten, allerdings waren sie zuvor nicht alle bei Trump Models. Bisher sind wohl 20 Models unter Vertrag, die sowohl von Trump kommen als auch von anderen Agenturen.

Mobbing am Set

Rocha sagte gegenüber Refinery 29, dass die Problematik letztes Jahr begonnen habe. „Diejenigen, die am meisten gelitten haben, waren die Models. Am Set wurde ihnen gesagt ,Du bist bei Trump Models? Wie kannst du nur!‘ oder ,Du bist immer noch bei denen?‘“. Sie seien ständig dafür angegriffen worden, vor allem von anderen Models.

Kein Boykott von Rocha

Auch wenn der Name seiner Agentur in Bezug auf Trump als Boykott verstanden werden könne, sei das nicht Rochas Absicht gewesen. Viel mehr sei „Anti“ nach Meriam Websters Defintion zu verstehen: „Es dient zum Verhindern, Heilen oder Lindern.“

Quelle: Noizz.de