... und weitere skurrile Fashion-Week-Momente.

Holla die Waldfee, bei der Fashion Show des italienischen Label GCDS hatten die Models aber ganz schön Holz vor den Hütten: Nicht zwei, sondern gleich drei perfekt geformte Brüste (inklusive Pornonippel) lugten unter dem ein oder anderen neonfarbenen Croptop hervor.

Die waren – anders als das beeindruckende Sixpack des Models – natürlich nicht echt, sondern gut gemachte Plastikprothesen. Selbst als hetero Cis-Frau muss ich sagen: Auf äußerst skurrile Weise sah das Ganze irgendwie hot aus.

Fans alter Science-Fiction-Filme sollte der Anblick bekannt vorkommen: Schon im Film „Total Recall" (1990) tauchte eine Mutantin mit drei Boobs auf.

Was genau uns GCDS mit der dreibrüstigen Hyprid-Amazone außer Nienties-Nostalgie verklickern wollte? Zwei Ansätze scheinen wahrscheinlich: Zum einen ist es ein ziemlich freshes Statement zu Body Positivity, Inklusion und Diversity – Akzeptanz 2.0 sozusagen.

Andererseits könnte es aber auch ein ganz ironisches Augenzwinkern zum aktuellen Beauty-Wahn sein. Denn seien wir mal ehrlich: Nachdem wir uns jetzt so ziemlich alles aufspritzen vergrößern, straffen und bleachen lassen können, fehlt doch eigentlich nur, dass wir irgendwann anfangen, den nächsten krassen Schritt Richtung Frankensteins Monster turned Barbie zu gehen: Und was wäre ein besserer Anfang als 'ne dritte Silikon-Titte? Playboy-Daddy Hugh Hefner hätte das sicher gut gefallen.

GCDS war übrigens nicht die einzige Brand, die die aktuellen Modewochen mit skurril-coolen Präsentations-Ansätzen aufgemischt hat:

Tanga-Masken bei Gareth Pugh

Der britische Modedesigner Gareth Pugh ist schon lange für seine provokativen, künstlerischen Entwürfe bekannt. Während der Londoner Fashion Week ließ er seine Models als futuristische Cyber-Punk-Rebellinen über den Catwalk stürmen.

Doch halt: Wecken diese „Gesichtsmasken" bei euch auch gewisse Assoziationen mit einem ganz anderen Kleidungsstück?

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Avatar-Vibes bei Craig Green

Auch Craig Green, der gerade eine ziemlich sicke Collabo mit Moncler gedroppt hat, hatte keine Lust auf eine Mainstream-Modenschau. Stattdessen präsentierte er die bunten Luxus-Jacken in mechanischen Konstruktionen, die seinen Entwürfe wie Drachen in die Luft steigen ließen.

Könnte doch fast eine moderne Version von Aangs Gleiter aus dem Kult-Anime „Avatar: The Last Airbender“ sein, oder?

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Paris Hilton als Cruella de Vil

Das New Yorker Label “The Blondes“ setzte nicht auf die Zukunft, sondern auf alte Bekannte: Unser liebstes 2000-Trash-Blondie Paris Hilton stolzierte mit gekonntem Resting Bitch Face über den Laufsteg – und das als 101-Dalmatiner-Schurkin Cruella de Vil.

Doch was die Hundeauswahl anging, scheint die Gute ein Gewohnheitstier zu sein – statt eines süßen Dalmatiners trug sie einen Chihuahua im Arm. Wir hoffen, er hat die Show gut überlebt. Eigentlich sollte Paris im Vergleich zu Cruella ja wissen, dass Pelz echt out ist.

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Quelle: Noizz.de