Diese futuristischen Face-Filter gehen bei Insta gerade viral

Juliane Reuther

Popkultur, Politik & Feminismus
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Der Filter Beauty3000 geht gerade auf Insta viral Foto: blogger_bazaar / Instagram

Können wir damit die Hundeohren endlich begraben?

Instagram-Filter sind überlebenswichtig, vor allem an einem Montagmorgen, wenn man die eigene Fratze ohne Verschönerung nicht ertragen kann. Doch die blöden Hundeohren und Kylie-Jenner-Filter haben wir jetzt auch schon eine Million Mal gesehen.

Zum Glück liefert die Berliner Künstlerin Johanna Jaskowska Nachschub, und zwar Nachschub der Extraklasse. Unter dem Namen Beauty3000, Blast und Zoufriya teilt sie gerade fantastische Verschönerungen für die Insta-Story – inspiriert von Augmented Reality. Mit den originellen Filtern sieht man einfach mal wie ein echter Cyborg aus.

Dank diesem genialen, futuristischem Look gehen ihre Filter auf Instagram gerade viral – und haben ihr schon knapp eine halbe Million Follower auf der Plattform besorgt. Gegenüber NOIZZ verrät Johanna, dass sie „von Filmen wie Ex Machina, Blade Runner oder Ghost in the Shell inspiriert wurde“.

Der Blockbuster „Mad Max“ ist dagegen die Muse ihrer neuesten Kreation. Einem Filter inspiriert von dem vollgesprühtem, silbernen Mund des Charakters Nux. Diese Kreation hat die Künstlerin in nur wenigen Stunden designt. An einem Verkauf ihrer Filter ist Johanna nicht interessiert, wie sie uns erzählt.

Ich mache Filter für mich und meine Community. Für Kollaborationen bin ich allerdings offen. Ich habe das Gefühl ich habe ein besseres Ergebnis wenn ich mit jemandem zusammenarbeite.

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Mehr und mehr digitale Künstler nutzen die Gier von Instagram-Jüngern nach neuen Features, um ihre Werke an den Mann zu bringen. Schließlich ist die Selfie-Community millionenstark und ein guter Face-Filter verbreitet sich in kürzester Zeit.

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Auch der Künstler hinter dem Insta-Account @exitsimulation, Aaron Jablonski, hat mit seinen Filtern gerade richtig Erfolg. Der Deutsche hat durch seinen extravaganten, silbernen Gesichtsfiltern schon Tausende Fans bei Social Media. „Sich selbst in einer Form zu sehen, die physisch nicht möglich ist, gibt Menschen ein Bild, das sie womöglich noch nie zuvor gesehen haben“, so der Creator über den Erfolg seiner Schöpfung.

Da muss sich Instagram mit seinen stinklangweiligen, hauseigenen Filtern wohl endlich mal was Neues überlegen. Oder eben einfach mit Künstlern wie Aaron oder Johanna direkt zusammenarbeiten.

Quelle: Noizz.de