Sind Atemschutzmasken jetzt der neue Merch? Wenn man sich anschaut, wie viele Musiker*innen gerade eigenen Mundschutz droppen, muss man das definitiv bejahen – aber hinter der Aktion steckt tatsächlich ein guter Zweck!

Seit Montag gilt: Maskenpflicht in Deutschland! Aber was trägt man jetzt am besten? Einfach Nase und Mund mit einem Schal bedecken, klingt ja erst mal ganz easy. Wenn der aber beim Einkaufen dauernd hin und her rutscht, ist das weder sicher – noch fühlt sich das bei den aktuellen, sommerlichen Temperaturen besonders geil an. Papiermasken sehen dagegen aus, als sei man gerade frisch aus dem Krankenhaus entlassen – und wirklich nachhaltig sind die auch nicht.

Immer mehr Modeunternehmen, Designer*innen und Manufakturen bieten deshalb Mundschutz aus verschiedenen Stoffen an. Die sind nicht nur praktischer als die anderen beiden Optionen, sie sehen (wenn man sich mal an den Anblick gewöhnt hat) auch echt ganz sweet aus. Je nach Muster und Farbe wird aus dem Corona-Schutz so sogar noch ein freshes Accessoire.

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Das Atemschutzmasken in den nächsten Wochen zu einem – im wahrsten Sinne des Wortes – Must-Have werden, haben jetzt auch Stars gemerkt: Billie Eilish, Ariana Grande, The Weeknd und Justin Bieber bieten jetzt eigene Modelle an. Hintergrund ist eine Charity-Aktion vom Plattenlabel Universal.

Wie sehen die Masken von Billie und Co. aus?

Die Atemschutzmaske tragen mehr oder weniger alle einfach das Logo der jeweiligen Musik-Ikone. Den Mundschutz von Ariana Grande ziert eine einzige hellblaue Träne, da hätten wir uns doch etwas mehr erwartet. Plüsch zum Beispiel. Oder ein rosafarbener Satin-Schutz. Billie Eilish hat ihr Modell mit ihrem grünen "Blohsh"-Männchen (Blohsh ist der Name ihres Modelabels) verschönert – das ziemlich große Ähnlichkeit mit dem Berliner Ampelmännchen hat.

The Weeknd setzt auf ein auffälliges "XO"-Zeichen, das man eher von "Gossip Girl" erwarten würde – und das man besser nicht zu ernst nimmt: "XO" steht immerhin für "Hugs and Kisses", also Umarmungen und Küsschen – beides sollte man gerade tunlichst vermeiden.

Und Justin? Der hofft einfach, dass seine Hardcore-Beliebers alles kaufen, was seinen Namen ziert – und hat die Atemschutzmaske mit einer geschwungenen Unterschrift versehen. Kann man machen, glorreiches Einfallsreichtum sieht aber ein bisschen anders aus.

Wer eher auf Klassiker steht, kann sich Masken mit Rolling-Stones-Zunge oder dem Logo der Rockband Queens gönnen, mit Bob Marley oder Black-Sabbath-Schriftzug.

Was ist der Hintergrund der Masken-Aktion?

Natürlich haben sich Billie und Co. nicht einfach mal kurz so zusammengetan, um ein bisschen Merch zu ballern: Hintergrund des großen Maskenverkaufs ist die Charity-Initiative "We've Got You Covered" des Plattenlabels Universal: Alle Masken kosten 15 Euro, 8 Euro pro Maske gehen bei einem Kauf in Deutschland an die beiden musikbezogene Corona-Hilfsfonds "Nothilfefonds-Freiberufliche MusikerInnen" und "Save Berlin's Club Culture in Quarantine" von Berlin Worx. Denn auch wenn zahlreiche US-Popikonen so reich sind, dass ihnen auch die Corona-Krise nichts anhaben sollte, trifft die aktuelle Situation freiberufliche Musiker*innen und Clubs schwer. Die beiden Hilfsfonds sollen dabei helfen, den finanziellen Schaden einzudämmen und die Betroffenen zu unterstützen.

Die Masken sind ab sofort online unter Wevegotyoucoverednow.com erhältlich.

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Quelle: Noizz.de