Der deutsche Gesundheitslatschen-Gigant hat das Coolness-Armdrücken erst mal gewonnen.

Längst tragen nicht mehr nur Hipster Birkenstocks. Die Schlappen sind zum legitimen Nachfolger der Flipflops geworden; eigentlich hat jeder ein Paar davon zuhaus.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb? – wollte die einstige Hipster-Marke Supreme mit dem deutschen Gesundheitslatschen-Giganten zusammenarbeiten. Wahrscheinlich wollte sie die Teile rot färben und ihnen ihr Logo verpassen – so wie Supreme das mit so gut wie jedem Gegenstand dieser Welt macht.

Aber da hat die New Yorker Brand ihre Rechnung ohne den knarzigen Birkenstock-Chef Oliver Reichert gemacht. Der äußerte sich gegenüber Supreme in einem Gespräch mit „The Cut“ nämlich ziemlich abschätzig. Supreme und Vetements hätten zwar gerne ihr Logo auf seine Sandalen geknallt. Aber:

„Für uns gäbe es (bei solch einer Kooperation) keinen Nutzen, weil so was einfach nur Prostitution ist.“ Wow!

Und über den 82-jährigen Firmengründer Karl Birkenstock:

„Er ist der Pate dieser absolut Design-hassenden Anti-Haltung. Nichts ist designt. Es geht bei allem um die Funktion.“

Und es geht noch weiter. Reichert sagt: „Ich scheiße auf Mode. Mode ist ... pffft ... Was ist Mode?“ Und so weiter. Bei Birkenstock gehe es weniger um die Lackierung oder Farbe. Es gehe vielmehr um ein Gefühl.

Quelle: Noizz.de