Anna Wintour soll Queen B das Mode-Zepter für die legendäre „September Issue“ übergeben haben!
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Laut „Huffington Post“ soll Beyoncé für das Cover der anstehenden Ausgabe „noch nie dagewesene“ Kontrollgewalt erhalten. Das heißt im Klartext: Die Sängerin ist selbst dafür verantwortlich, wie sie sich inszenieren möchte, welchen Designer-Fummel sie trägt und wer das Cover shootet – auch die Motive der dazugehörigen Modestrecke darf sie selbst aussuchen und dazu passende Bildunterschriften schreiben.

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Und dass so etwas gerade unter der Herrschaft von Mode-Zarin Wintour passiert, hätte wohl auch niemand gedacht. Schließlich gilt die „Eiskönigin“ als absoluter Perfektions- und Kontrollfreak.

Seit 32 (!) Jahren sitzt sie schon auf dem Thron, ähm, dem Chefsessel der US-„Vogue“, ihr ikonisch von Sonnenbrille und akkurat geschnittenem Bob gerahmtes Gesicht ist weltbekannt, ihr Einfluss spätestens seit dem Kultfilm „Der Teufel trägt Prada“ oder ihrem Front-Row-Plausch mit der Queen auch für nicht an Mode interessiertes Publikum halbwegs zu erahnen.

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Warum zur Hölle also plötzlich diese Zugeständnisse an Beyoncé? Dafür gibt es zwei plausible Gründe:

1. Wir reden hier von Beyoncé Knowls. Wer einfach mal so mir nichts dir nichts den gesamten Louvre für einen Videodreh mietet, gibt sich natürlich auch nicht mit einem 08/15-Covershooting zufrieden. Sie soll vertraglich auf ihre künstlerische Freiheit bestanden haben. Ganz nach dem Motto: Go big or go home!

[Mehr dazu: Zu Beyoncés und Jay Zs "Apeshit"-Video gibt's jetzt eine Tour im Louvre]

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2. Gerüchte über einen baldigen Abtritt Wintours halten sich seit Monaten hartnäckig. Auch wenn Condé Nast diese gerade hartnäckig dementiert (Anna Wintour bliebe auf "unbegrenzte Zeit" auf ihrem Posten): Die Jüngste ist sie mit ihren 68 Jahren nicht mehr – und die Modebranche unfassbar stressig und schnelllebig. Die diesjährige „September Issue“ könnte vielleicht die letzte unter Wintours Führung sein (sofern jemals ein würdiger Nachfolger für die mächtigste Frau im Fashion-Olymp gefunden wird).

Somit wäre es nur schlau von Wintour, noch mal ein allerletztes radikal-innovatives Statement zu setzen und mit einem lauten Knall von der Bildfläche zu verschwinden.

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Die „September Issue“ wäre dazu die perfekte Plattform – schließlich gilt sie als wichtigstes Modeheft des Jahres. An ihr arbeitet von Jahr zu Jahr die Crème de la Crème der Branche, doppelt so dick wie andere Ausgaben kommt sie daher und gibt die Trends für die gesamte kommende Saison vor. 2007 wurde sogar eine Dokumentation über den unglaublich aufwendigen Entstehungsprozess des Hefts gedreht.

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Aber nochmal zurück zu Beyoncé: Die erschien das letzte Mal vor drei Jahren auf dem Cover der US-„Vogue“, fotografiert vom Star-Fotografen Mario Testino.

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Für den anstehenden Shoot soll sie sich aber entgegen aller Erwartungen keinen erfahrenen Modefotografen ausgesucht haben, sondern den erst 23-jährigen Afro-Amerikaner Tyler Mitchel.

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Die „September Issue“ wäre die 2.851. Ausgabe der US-Vogue.

Es wäre das erste Cover, dass von einem schwarzen Künstler fotografiert werden würde.

Ein dringend nötiges Statement.

Hier könnt ihr euch einen Eindruck von Tyler Mitchels beeindruckenden Portraits verschaffen:

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... und hier noch mal die bisher schönsten „September Issues“ von Anna Wintour anschauen:

Naomi Campell, Vogue, September 1989
Claudia Schiffer, Vogue, September 1992
Linda Evangelista, Vogue, September 2001
Kirsten Dunst, Vogue, September 2006
Lady Gaga, Vogue, September 2012
  • Quelle:
  • Noizz.de