Der Verkauf soll erstmal weiter gehen.

Bench Limited, der Mutterkonzern der britischen Modemarke Bench, hat Insolvenz beantragt. Gründe für die Pleite gibt es mehrere: der schwierige Einzelhandelsmarkt in Großbritannien sowie Währungs- und Logistikprobleme seien Hürden gewesen, die die Modemarke nicht mehr stemmen konnte.

"Durch die Abwertung des britischen Pfundes, den starken Wettbewerb und und den rückläufigen Markt in unserem Modebereich haben wir viel Gegenwind erfahren", teilte der Direktor von Bench Limited, Barry Knight, mit. Außerdem habe das Unternehmen unter einem größeren Logistikproblem im Jahr 2016 gelitten. Die Pleite betrifft auch die deutsche Konzerntochter.

Bench stellt sowohl Damen- als auch Herrenkleidung her Foto: benchoriginal / Instagram

"Wir alle bei Bench haben unermüdlich daran gearbeitet, den Turnaround des Geschäfts zu erreichen. Unser Eigentümer hat uns mehrmals mit zusätzlichem Kapital unterstützt, um wichtige Investitionen in neue Filialen und Mitarbeiter zu tätigen", sagte Knight. Dennoch sei es nicht gelungen, das Unternehmen auf eine wirtschaftlich nachhaltige Basis zu stellen. "Trotz der zahlreichen Herausforderungen sind wir zuversichtlich, dass die Marke Bench eine Zukunft hat, da sich die Marke sowohl in Großbritannien, Deutschland und auch international vermarkten lässt", ergänzt er.

Die Geschäfte sollen zunächst geöffnet bleiben. In England gibt es 20 Stores mit 176 Mitarbeitern und in Deutschland zwölf mit 170 Beschäftigten.

Quelle: Noizz.de