Auch auf den Laufstegen der Victoria’s Secret Shows habe sie sich nie stark gefühlt.

Bella Hadid hat das angeblich schönste Gesicht der Welt, hat mit ihren 23 Jahren bereits mit unzähligen hochkarätigen Marken zusammengearbeitet und ist eines der bestbezahltesten Models überhaupt – trotzdem kämpfte die Schwester von Gigi Hadid lange Zeit mit psychischen Problemen, wie sie beim "Vogue"-Fashion-Festival in Paris am Freitag erzählte: "Ich fühle mich schuldig, weil ich in der Lage bin, dieses unglaubliche Leben zu führen, die Möglichkeiten habe, die ich habe, aber irgendwie immer noch depressiv bin. Das ergibt keinen Sinn."

"Ich habe jeden Morgen geweint, ich habe in meinen Mittagspausen geweint, ich habe geweint, bevor ich schlafen ging", sagte Bella. "Ich war eine Weile emotional sehr instabil, als ich als 18-Jährige vier Monate lang 14 Stunden am Tag ununterbrochen arbeitete. Ich glaube, ich wollte nur ein wenig atmen. Und so brachte es mich irgendwie in eine Spirale." Nach fünf Jahren intensiver psychischer Probleme gehe es ihr heute besser, jetzt wolle sie sich für andere einsetzen und die Stigmatisierung psychischer Probleme bekämpfen.

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Bella bedankte sich indirekt auch bei Rihanna: Bei der Savage x Fenty Show im September habe sie sich zum ersten Mal wohl und sexy gefühlt: "Als ich Fenty das erste Mal gemacht habe, habe ich auch andere Dessous-Shows gemacht und mich auf dem Laufsteg in Unterwäsche nie stark gefühlt", so die 23-Jährige gegenüber "WWD".

Bereits im Oktober schrieb Bella in einem Post auf Instagram: "Wenn die Welt sich anfühlt, als würde sie um dich herum zusammenbrechen, darfst du um Hilfe bitten ... Du musst dich nicht allein mit deiner psychischen Verfassung auseinandersetzen. Wir müssen Liebe verbreiten und Liebe hineinlassen. Seid nett!"

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Quelle: Noizz.de