Zweijähriges Kind sperrt Mamas iPhone für unglaubliche 47 Jahre

Florian Gehm

Politik, Rap und Games
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Für mehrere Jahrzehnte soll das iPhone gesperrt bleiben Foto: William Hook / unsplash.com

Nur noch 25,11 Millionen Minuten bis zum nächsten Entsperrversuch!

Wenn das keine guten Nachrichten sind! Dieses Meisterwerk ist Medienberichten zufolge einem Zweijährigen in China gelungen. Er soll so oft falsche Codes eingegeben haben, bis das Gerät jede weitere Eingabe verweigerte. 47 Jahre soll die Mutter nun warten – und bis dahin kann das iPhone nichts weiter, als die Uhrzeit anzeigen.

Die englischsprachige "South China Morning Post" berichtet unter Berufung auf das Portal "Kankanews", die Mutter habe ihrem Sohn das Handy überlassen, damit er sich Lernvideos ansieht. Doch der soll das Interesse verloren haben. Als er das Telefon wieder entsperren wollte, gab er immer wieder den falschen Code ein.

Damit begann das folgenschwere Drama: Je häufige man den Code falsch eingibt, desto höher steigt die Wartezeit – von einer Minute, auf fünf und 15 Minuten. Dann folgt bereits eine Stunde Bedenkzeit!

Doch kann die Sperre wirklich auf 25 Millionen Minuten anwachsen? Die lange Sperre ist zwar tatsächlich möglich, allerdings weisen die Berichte anderer iPhone-Nutzer darauf hin, dass die Frau aus Shanghai vielleicht einen Teil der Geschichte ausgelassen hat.

Denn der Millionen-Minuten-Fehler tritt wohl dann auf, wenn man aus einem temporär gesperrten Handy den Akku ausbaut. Vielleicht erhoffte sich die Frau, die Wartezeit so zu verkürzen – doch stattdessen setzt das iPhone dann das Datum auf den 1. Januar 1970 zurück. Das Problem: Die Erinnerung an den nächsten Entsperr-Versuch bleibt. Und der liegt dann in ferner Zukunft – in diesem Fall 47 Jahre entfernt.

Doch auch ein Besuch im AppleStore brachte nicht die erhoffte Rettung: Die Frau müsse ihr iPhone komplett zurücksetzen, hieß es dort. Dabei würden alle Daten verloren gehen – für die Frau ohne BackUps keine gute Alternative. Nun heißt es wohl: Warten und bloß nicht den Code vergessen!

Quelle: Noizz.de

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