Mit diesen Puppen hätten wir auch gerne gespielt!

Dass Barbie als dauerlächelnde Blondine mit den viel zu kleinen Füßen und Taillenumfang im Jahr 2018 nicht mehr zeitgemäß ist, hat der Spielzeughersteller Mattel mittlerweile zum Glück selbst erkannt. Mit der Curvy Barbie oder der Hijab Barbie hat Mattel bereits versucht, mehr Diversität abzubilden. Seit 2015 ehrt Mattel immer wieder weibliche "Sheroes" mit Sondereditionen. Pünktlich zum Weltfrauentag gibt es nun die "Barbie Role Models" - zu deutsch: Vorbilder.

"81 Prozent der Mütter weltweit machen sich Sorgen darüber, welchen vermeintlichen Vorbildern ihre Töchter ausgesetzt sind", bezieht sich der Hersteller auf eine selbst durchgeführte Studie mit 8000 Befragten. Nach dem Motto: "You can't be what you can't see" – sinngemäß "du kannst nicht werden, was du nicht kennst" – ehrt Barbie daher nun 17 bedeutende Frauen der Zeitgeschichte.

Als Erweiterung des "Shero Programms" gibt es ab sofort 14 inspirierende noch lebende Frauen, die in ihrem jeweilgen Spezialgebiet Grenzen überschritten haben. Mit dabei sind unter anderem die "Wonder Woman"-Regisseurin Patty Jenkins, Snowboarderin und Olympia-Siegerin Chloe Kim, Box-Champion Nicola Adams und Mode-Designerin Vicky Martin Berrocal.

Die Barbie Role Models Foto: Mattel / Barbie / Promo

Das eigentlich Highlight sind aber die drei Role Model Barbies aus der historischen Serie "Introducing Inspiring Women": Bald können Mädchen und Jungs (!) mit Pilotin Amelia Earhart ihren legendären Flug nachspielen. Sie war die erste Frau, die fliegend den Atlantik überquerte. Außerdem dabei: Die Frida Kahlo-Barbie – stilecht mit der charakteristischen Monobraue. Die mexikanische Künstlerin und Aktivistin ist durch ihre Kunst zu einem Symbol starker Frauen geworden und definitiv das coolste Spielzeug, das wir seit Langem gesehen haben!

Emilia Earhart, Frida Kahlo und Katherine Johnson gibt es jetzt als Barbie! Foto: Mattel / Barbie / Promo

Mit der Katherine Johnson-Barbie nimmt Mattel auch eine Naturwissenschaftlerin ins Programm. Die Mathematikerin war eine der ersten afroamerikanischen Frauen bei der NASA und half bei der Berechnung der ersten bemannten Flugmission der Amerikaner ins All. Die meisten werden sie wahrscheinlich aus dem Film "Hidden Figures" kennen, der auf der wahren Geschichte von ihr und ihren Kolleginnen beruht.

Neben Empowerment kommt Mattel so auch seinem Bildungsauftrag nach: Zusätzlich zu den Spielpuppen gibt es nämlich auch Informationsmaterial zu den historischen Persönlichkeiten. Wer sich fragt, wo die Gloria Steinem-Barbie, die Michelle Obama-Barbie oder die Oprah Winfrey-Barbie bleiben: Unter dem Hashtag #MoreRoleModels können Fans jetzt ihre persönlichen Vorbilder taggen. Wir finden: Tolle Aktion – die Mädchen zeigt, dass sie alles sein können, was sie wollen!

Quelle: Noizz.de