Was Klassenkampf und Burger miteinander zu tun haben.

Was die meisten Leute denken, wenn sie an einem McDonald's-Plakat mit einem saftigen Burger drauf vorbeigehen: „Hmmmmmm, lecker!“ Was Facebook-User „Be Ne“ denkt: „Der Plakattext impliziert ja bereits die teleologische Qualität der Geschichte, wie wir sie bei Hegel und hiernach folgend auch bei Marx finden durch den Übergang von der ständischen („royal“) zur kapitalistischen („bürgerlich“) Gesellschaftsordnung.“

Äh... was?

Ja, du hast richtig gelesen. Und das ist nur der Anfang des Posts, den er McDonald's auf der offiziellen Facebook-Seite hinterließ. Den Rest siehst du hier. Aber Vorsicht – kompliziert!

Seine These, sehr vereinfacht: Bürgerlich ist gleich kapitalistisch ist gleich Ausbeutung der Arbeiterklasse – zumindest, wenn man Anhänger von Karl Marx ist. Heißt: Einen Burger, der „bürgerlich im Preis“ ist, kann sich ein Arbeiter eigentlich gar nicht leisten. Also will McDonald's wohl das kapitalistische System umstürzen?!

Vermutlich nicht, und es sollte einfach nur ein cooler Slogan sein. Aber Be Ne hat, ganz logisch betrachtet, Recht mit seiner Anmerkung. Na gut, wir geben zu: Ganz schön klugscheißerig ist sein Text schon. Nur eben auch verdammt witzig.

Quelle: Business Punk