Manche können sich nicht mal mehr daran erinnern, so was so gesagt zu haben ...

Oder sie verdrängen es. Reaction-Videos haben sich in den letzten Jahren einen festen Platz in den Herzen und Playlisten unserer YouTube-Gemeinde erobert. Sicherlich erinnert ihr euch an virale Hits, wie „Kids react to Windows 95” oder „Kids react to 90s Internet”.

Der Charme solcher Videos besteht ja darin, dass viele der Kids da wirklich null Ahnung haben, was sie da vor sich haben oder tun sollen. Und wir, die vielleicht etwas älter sind, wissen es aber ganz genau.

Inzwischen sind die Kids von damals auf dem College, studieren – und ja, was würden wir wohl sagen, wenn man uns heute Videos zeigt, wie wir Britney Spears mit 13 fanden?

FBE, die solche React-Videos in regelmäßigen Abständen produzieren, dachten sich: Wie witzig wäre es denn, diesen jungen Erwachsenen jetzt, Jahre später zu zeigen, wie sie damals in ihrem ersten React-YouTube-Video reagiert haben? Kongeniale Idee!

Heraus kommt etwas sehr Inception-mäßiges, das wohlmöglich noch unterhaltsamer ist, als die eigentlichen React-Videos. Warum? Weil sie super-selbstreflektierend sind, inklusive Augenzwinkern.

Ihre Reaktion erinnert uns vor allem an eins: Das sich am Teenagersein nicht viel geändert hat im Jahr 2017. Und das ist sehr erfrischend. Noch immer ist es ihnen peinlich zu sehen, welchen Cardigan sie vor drei Jahren cool fand oder wie scheiße doch die Justin Bieber-Frisur von damals aussah.

Und diese gewisse Portion Selbstironie tut uns allen ganz gut. Cheers!

Quelle: Noizz.de