Das beliebte Spiel feiert seinen 18. Geburtstag!

Das Simulationsspiel „The Sims“, das es uns früher ermöglichte, Gott zu spielen und das Leben unserer Sims ganz nach Lust und Laune zu lenken, ist volljährig! Vor 18 Jahren kam „The Sims “ auf den Markt und ist auch heute noch alles andere als alt und eingestaubt.

Wer früher stundenlang vor dem PC saß und seine Sims leben, lieben und gerne auch auf kreative Weise sterben ließ (NOIZZ berichtete), für den haben wir nun gute Nachrichten: Denn das Spiel regt unsere Fantasie an und fördert langfristig sogar unsere Kreativität!

Im Gegensatz zu harten Drogen, Alkoholismus, Spielsucht und anderen Formen des Eskapismus, können Simulationsspiele wie „Die Sims“ nämlich ein gesunder Weg sein, sich kurzzeitig vom eigenen Leben zu lösen und dabei neue Seiten an sich selbst zu entdecken.

Psychoanalytiker Steve McKeown sagte gegenüber Uniland: „Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass das regelmäßige Eintauchen in die eigene Fantasie eine sehr positive Form von Eskapismus sein kann und wichtig für unsere Gehirnfunktionen ist, da es unsere Kreativität erweitern kann.“

Dass sich der Spieler bei „The Sims“ seine eigene Realität schafft und in dieser die volle Kontrolle übernehmen kann, sieht er positiv. „Das erlaubt dem Spieler einen Teil seiner Persönlichkeit auszudrücken, der nicht bekannt gewesen wäre, wenn er nicht gespielt hätte.“

Ab und zu vor der Realität zu flüchten, hält McKeown nicht nur für gesund, sondern sogar für notwendig. Auf diese Weise könne man sich vorübergehend sozialen Normen, ihrem Druck und den damit verbundenen chronischen Belastungen entziehen.

McKeown: "Ohne Eskapismus würden wir einfach ausbrennen. Das ist der Grund, warum wir nachts träumen - weil wir uns dadurch vom Zustand des bewussten Lebens trennen können."

Quelle: Noizz.de