Die Eiskönigin etablierte sich in manchen Kreisen bereits als LGBTQ-Ikone.

Sechs lange Jahre ist es her, dass der erste Frozen Film die Leinwände gehittet hat. Am 28. November erscheint endlich "Frozen 2" in den Kinos, in dem die Gang aus Elsa, Anna, Kristoff und Olaf einem alten Rätsel ihres Königreichs auf der Spur sind. Wegen Hinweisen im Trailer hofften Fans schon im zweiten Teil auf Elsas Coming-out, da sie die perfekte LGBTQ-Ikone wär – und im Trailer ein fremder weiblicher Charakter auftritt. Das wird aber wohl allem Anschein nach doch nicht der Fall sein. Stattdessen könnte Elsa nun im dritten "Frozen"-Teil mit einer Frau zusammenkommen.

Ja, du hast richtig gehört: Elsa soll im dritten Teil eine Frau kennenlernen, in die sie sich folglich verliebt. Das berichtet die Entertainment-Seite "We Got This Covered" unter Berufung auf eine persönliche Quelle, die dem Projekt nahesteht. Laut der Quelle habe Disney ein so "kontroverses" Thema wohl noch nicht jetzt auf großer Leinwand stattfinden lassen wollen aus Angst, einige Länder würden den Film dann nicht zulassen. In einigen Jahren würde solch eine Thematik dann weniger "problematisch" sein.

Sollte das so stimmen, ist es ziemlich schade, dass Disney nicht selbst die Verantwortung übernommen hat, den Horizont gedanklich zurückgebliebener Zuschauern zu erweitern. Denn gerade Entwicklungen in der Popkultur sind es, die gesellschaftliche Ansichten beeinflussen können ... Nun ja: Wir hoffen auf den dritten "Frozen"-Teil!

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Quelle: Noizz.de