Doch dann kam die Polizei ...

Vier Teenies trieben es bunt am Strand von Cape Cod (Massachusetts). Die beiden Pärchen im Alter von 18 bis 19 Jahren feierten den US-Unabhängigkeitstag in der vergangenen Woche auf ihre ganz eigene Art: Vor den Augen hunderter Strandgäste hatten sie Sex – im Meer!

In einem Video von einem der Schaulustigen sieht man hunderte Menschen, die den Jugendlichen frenetisch zujubeln und „USA! USA!” rufen.

Wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses” wurde ihrem Vergnügen dann aber ein jähes Ende gesetzt: Ein patroullierender Polizeibeamter verhaftete die vier.

Sex in der Öffentlichkeit ist immer wieder ein Thema – auch in Deutschland. Verboten ist er nicht – strafbar macht sich nur, wer andere Menschen dadurch stört, die dann Anzeige erstatten.

Auch hierzulande heißt das dann „Erregung öffentlichen Ärgernisses”. Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe können die Folge sein. In den USA sind die Strafen ähnlich.

Einige Fälle von öffentlichem Sex, der rechtliche Konsequenzen hatte, gibt es auch hier. An einem Baggersee in der Nähe von Tübingen (Baden-Württemberg) beschwerten sich Anwohner und andere Badegäste über Seebesucher mit eindeutigen Absichten: Ein Polizist berichtete dem SWR, dass rund um den See zahlreiche Sex-Hotspots bestehen – im Wald, im Schilf, auf dem Parkplatz und sogar auf Autos.

An dem See patroulliert nun ein privater Sicherheitsdienst – 50.000 Euro kostet der die Gemeinde.

Quelle: Noizz.de