Die US-Organisation „Parent’s Television Council“ will Kinder und Jugendliche schützen.

Mit dem Teenie-Drama „Tote Mädchen lügen nicht“ landete Netflix 2017 den Serien-Kracher des Jahres! Schon seit Monaten gibt es immer wieder Gerüchte zur zweiten Staffel der Erfolgsserie [NOIZZ berichtete]. Nur über den Erscheinungstermin wird seit der Ankündigung von Staffel 2 im letzten Jahr immer noch spekuliert. Jetzt fordert eine Organisation sogar, dass die Veröffentlichung der zweiten Staffel verhindert wird – dadurch könnte sich der Startermin um einiges nach hinten schieben.

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Bisher waren die Fans davon ausgegangen, dass der zweite Teil des Dramas im Sommer 2018 über unsere Bildschirme flackern würde. Schließlich fiel schon Ende Dezember 2017 die letzte Klappe. Mitte März wurde die Gerüchteküche dann noch einmal richtig angekurbelt: Der Streamingdienst Netflix veröffentlichte nämlich ein Warn-Video mit mehreren Schauspielern der Serie, das auf die Gefahren der Serie hinweist.

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Freude und Hoffnung bei den Fans waren groß: Alle gingen davon aus, dass das Video der Anfang vom Ende der Wartezeit sein könnte. Jetzt sorgt die Organisation „Parent’s Television Council“ (PTC) allerdings für dunkle Wolken über dem Serien-Himmel: Sie wollen die Ausstrahlung von Staffel 2 verhindern. Beim PTC handelt es sich um eine Non-Profit-Organisation aus den USA, die sich als Medienwächter verstehen. Ihrer Meinung nach behandelt „Tote Mädchen lügen nicht“ Inhalte, die nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind.

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Schon in der Vergangenheit heimsten die Macher der Serie viel Lob, aber auch Kritik für ihre Darstellung von Hannahs Selbstmord ein. Die Darstellung von sexuellem Missbrauch, Gewalt und Suizid würde Jugendliche triggern, die an Suizidgedanken leiden, hieß es in der Kritik häufig.

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Auch PTC bemängelt das in einem Blogeintrag und fordert von Netflix, so lange mit der Ausstrahlung zu warten, bis diese von Experten als sicher für Minderjährige eingestuft wird. „Netflix muss viel mehr tun, um Kinder vor dem nachweislich schädlichen, expliziten Inhalt zu schützen“, so PTC.

Dabei hat der Streamingdienst bisher einiges getan, um Kindern und Jugendlichen zu helfen. Sie riefen beispielsweise die Webseite 13reasonswhy.info ins Leben. Dort können Betroffene Hilfe finden. Außerdem gab Netflix auch eine Studie der „Northwestern University“ in Auftrag, die den Konsum der Serie von Jugendlichen und Erwachsenen untersuchte. Dabei kam heraus, dass sich 71 Prozent der Teenager mit Themen der Serie identifizieren können.

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Fast 75 Prozent der Zuschauer gaben an, dass ihnen die Serie dabei geholfen habe, schwierige Themen zu verarbeiten. Vor allem sorgte die Serie auch dafür, dass Erwachsene und Jugendliche in einen Dialog miteinander treten können. Unter #tellthem bietet Netflix den Zuschauern eine Plattform, um ihre eigene Geschichte zu erzählen.

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  • Quelle:
  • Noizz.de