Doch er behauptet felsenfest: „Die Reaktionen waren mit denen in Deutschland identisch.“

Til Schweiger ist wie Koriander. Entweder du vergötterst ihn, oder du würdest ihn gerne bei jeder Möglichkeit in die Tonne hauen – und Misstrauen aufbauen gegenüber den Freunden, die ihn mögen.

Für die Til-Schweiger-Hater dieser Welt gibt es nun endlich zufriedenstellende Rechtfertigung – aus den USA. Dort brachte Schweiger am 30. November nämlich eine amerikanische Version von „Honig im Kopf“ heraus. Die nannte er dann „Head full of Honey“, mit Schauspielern Nick Nolte und Matt Dillon.

Die Idee dazu hätte Schweiger schon während der Dreharbeiten zu „Honig im Kopf“ gehabt. Jetzt soll der Film schon wieder in den USA abgesetzt werden – weil er mega gefloppt ist.

Die Kritiker zerrissen den Film und fast niemand sah ihn sich an. Insgesamt spielte er dort nur 10.850 Euro ein. Zum Vergleich: Die deutsche Version mit Dieter Hallervorden und Jan Josef Liefers spielte international insgesamt 60 Millionen Euro ein.

Doch so richtig wahr haben will Schweiger das nicht. Er behauptet gegenüber der „Bunte“ weiterhin: „Die Menschen haben geweint, gelacht, geklatscht und sind am Ende lange sitzen geblieben.“

Seiner Meinung nach waren „die Reaktionen mit denen in Deutschland identisch“. Wenn Schweiger das so formuliert, dann könnte man fast meinen, das deutsche Publikum hätte den Film genauso gehasst wie das amerikanische.

Die New York Times hatte das Gefühl, der Film sei in einem „Gemüsemixer“ entstanden. Der Observer fand die Alzheimer-Komödie so „lustig wie eine Wurzelkanalbehandlung ohne Betäubung“.

Das muss dem deutschen Kino-Star dann doch wehgetan haben. Selbst wenn er seine Niederlage noch nicht so ganz zugeben will. Doch er kann es positiv sehen: Das deutsche Publikum bleibt ihm wohl ewig treu.

>> 11 Gedanken, die ich beim Til-Schweiger-Tatort hatte.

>> Warum ich Til Schweiger hasse.

Quelle: Noizz.de