Sein Fazit: Alle sind depressiv und niemand erzählt mal einen Witz!

"Oh, die haben Stranger Things auf Deutsch gedreht", könnte man denken, wenn man sich die Netflix-Serie "Dark" reinzieht. Es ist die erste Serie des Streamingdienstes, die komplett in Deutschland entwickelt, produziert und gefilmt wurde. Die erste Staffel startete im Dezember 2017 und lief in 190 Ländern weltweit.

Die Story: ein kleiner Junge verschwindet, wird von Geschwistern und Freunden gesucht – übernatürliche Kräfte sind ebenfalls im Spiel. Statt Monstern ist eine Zeitmaschine Schuld am Verschwinden.

Doch die Serie entputte sich als weit mehr als ein "Stranger Things-"Klon: Die Verlängerung um eine weitere Staffel steht, dazu Nominierungen für den Grimme Preis und die Goldene Kamera.

Höchste Zeit für Boss-Rapper Kollegah, einen kritischen Blick auf die Serie zu werfen. Nachdem sich Kollegah bereits an einer "Game of Thrones"-Kritik versucht hatte, folgt nun seine Meinung zu "Dark".

Kollegah lobt zwar die Bild-Ästhetik und die stimmungsvollen Bilder ("Atomkraftwerk sieht auch nice aus!"), meckert aber über die schlechte Stimmung: "Was ist denn mit den Leuten los? Da ist ja jeder einzelne hochgradig depressiv." Auch Witze und Gelächter fehlen dem Boss.

Besonders angetan hat es Kollegah Kommissar Ulrich, mit einem "Schauspielergesicht, wie man es selten sieht in Deutschland". Kollegah wechselt zwischen ruhiger Rezension, lautem Geschrei und Witze, über die er selbst wohl am lautesten lacht.

Sein Fazit nach der letzten von insgesamt zehn Folgen: "Kollegah, der Fürst" fühlt sich "nicht in seiner Zeit beraubt." Wir uns von seiner Rezension auch nicht: Deshalb, lieber Boss, bitte mehr davon!

Quelle: Noizz.de