Zweimal wurden die Rechte für Taylor Swifts ersten sechs Alben verkauft, ohne dass die Sängerin überhaupt davon wusste. Jetzt wehrt sie sich – und nimmt ihre Lieder einfach noch mal auf, damit sie ihr gehören.

US-Sängerin Taylor Swift nimmt nach einem Streit um die Musikrechte für ihre früheren Alben nun wieder alte Musik neu auf. Sie habe kürzlich damit begonnen, und dieser Vorgang sei "aufregend und schöpferisch erfüllend", teilte der Pop-Star am Montag auf Twitter seinen Fans mit. Sie könnten "viele Überraschungen" erwarten. In der längeren Mitteilung spricht Swift über ihren gescheiterten Versuch, seit 2019 die Rechte an ihren früheren Alben und Masterbändern ihrer Songs zurückzugewinnen.

Taylor Swift kommt zur Verleihung der iHeartRadio Music Awards.

Taylor Swifts Label "Big Machine" verkaufte ihre Master-Rechte

Sie kritisierte erneut den Musikmanager Scooter Braun, dem sie unfaire Praktiken vorwirft. Eine Holding Brauns hatte 2019 Swifts früheres Plattenlabel Big Machine – und damit auch die Rechte an Swifts Alben – für mehr als 300 Millionen Dollar erworben. Jetzt sei ihre Musik von der Investorengruppe Shamrock Holdings aufgekauft worden, so Swift, ein zweiter Verkauf ohne ihr Wissen, lamentiert die Sängerin.

Taylor Swift bei den American Music Awards

"Lover" war Taylor Swifts erstes Album mit Universal Music

Swift hatte zwischen 2006 und 2017 ihre ersten sechs Studioalben bei Big Machine herausgebracht, bevor sie zu Universal Music wechselte. Die zehnfache Grammy-Gewinnerin veröffentlichte 2019 mit "Lover" ihr siebtes Studioalbum, gefolgt von "Folklore" im vorigen Juli.

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  • NOIZZ.de