Die Dreharbeiten des Netflix-Hits "Stranger Things" liegen momentan still. Grund dafür ist nicht nur die Corona-Pandemie. Den Serien-Machern Matt und Ross Duffer wird von Irish Rover Entertainment vorgeworfen, einen Großteil der Serie "Totem" abgeschaut zu haben.

"Stranger Things" gehört zu den beliebtesten Serien auf Netflix. Doch die Macher von Eleven und ihren Freund*innen haben gerade zwei große Probleme: Zum einen können die Dreharbeiten für die vierte Staffel wegen der Corona-Pandemie nicht fortgesetzt werden. Zum anderen haben sie mit dem Vorwurf zu kämpfen, sie hätten das Konzept von der Serie "Totem" gestohlen.

Der "Stranger Things" Cast

Serien-Idee stammt wohl von "Totem"

Totem ist laut "imdb" eine Fantasie-TV-Serie von Irish Rober Entertainment und Jeffrey Kennedy. Dabei soll ein dunkler Geist die Frau eines epileptischen Soldaten entführt haben. Dieser macht sich auf eine gefährliche Reise, um einen Medizinmann zu finden, der die Macht hat, seine Frau zu retten und nach Hause zu bringen.

Ein Mensch verschwindet in eine andere Welt und wird von einem Monster gefangen gehalten? Das kennen wir bereits aus "Stranger Things". Doch kann der Hobbit-Autor J.R.R. Tolkien Harry Potter verklagen, weil in den Filmen Elfen und Zwerge auftauchen?

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Nicht die erste Klage für die "Stranger Things"-Macher

Den Duff-Brüdern wird laut "The Wrap" vorgeworfen, Konzept, Plot, Sequenzen, Charaktere, Dialoge und Stimmung geklaut zu haben. Es ist nicht das erste Mal, dass die Serienmacher mit einer Klage zu kämpfen haben. 2018 behauptete ein Mann namens Charles Kessler, dass er die Serienidee vier Jahre vorher den Brüdern bei einer Party erzählt haben soll. Die Klage wurde damals aber zurückgezogen.

Wann die Produktion der Serie fortgesetzt werden kann, ist noch nicht bekannt.

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Quelle: Noizz.de