Endlich gibt es mehr starke Frauen-Superhelden – nur leider sind sie nicht echt.

Laut „The Hollywood Reporter“ plant Sony Pictures Entertainment wohl eine weibliche Version des Superhelden-Klassikers „Spiderman“. Der Film wird ein Spin-off des am 14. Dezember erscheinenden „Spider-Man: Into the Spiderverse“. In diesem Universum gibt es mehrere Superhelden in Spinnenoptik – diesmal auch weibliche. Bekannte Charaktere wie „Spider-Gwen“ werden wiederkehren, dazu kommen noch Figuren wie „Madame Web“ und „Silk“. Ein Erscheinungsdatum gibt es noch nicht.

Eigentlich ist die Idee einer weiblichen Version der Spider-Man-Filme ziemlich nice. Nur leider wird es sich bei dem Projekt wohl „nur“ um einen Animationsfilm handeln. Von echten Frauen kann also nicht die Rede sein. Schade, wenn man bedenkt was für Kassenschlager reale Frauenheldinnen den Produktionsfirmen bringen können. So z.B. „Wonderwoman“, der mit 252,9 Millionen US-Dollar Gewinn unter den sechs profitabelsten Filmen 2017 gehörte.

>> Diese 5 Fakten zeigen, wer Marvel-Legende Stan Lee wirklich war.

Endlich trauen sich Produktionsfirmen an weibliche Heldinnen ran. Damit beginnen sie, dem eingeschränkten Bild eines Superhelden als männlichen Übermenschen entgegen zu wirken. Trotzdem ist der weibliche „Spider-Man“-Animationsfilm nur ein Anfang - Denn eigentlich ist es traurig, dass im 21. Jahrhundert ein „weiblicher Spider-Man-Film“ Grund zur Berichterstattung ist. Dabei sollte es keine Besonderheit mehr sein, echte Frauen als Superheldinnen zu zeigen. In diesem Sinne: Ein Hoch auf die Superheld*Innen!

>> Diese 10 Musikerinnen verdienen weltweit am meisten.

Quelle: Noizz.de