Die Regisseurin arbeitete bereits mit Beyoncé zusammen.

2015 postete Aziah "Zola" King in einer Reihe von 148 Tweets ihre Erlebnisse während eines Ausflugs nach Florida. Involviert waren Zola, eine weitere Stripperin Jess, deren Freund – und ein von der Polizei gesuchter Zuhälter. Es geht um Sex, Mord und beinahe Selbstmord. Die Story ging als Legende in die Twitter-Historie ein. Jetzt wurde sie sogar verfilmt – und die Kritiker lieben es.

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Der Film handelt von der jungen Frau Zola, die nach Florida reist, um Geld als Stripper zu verdienen. Die ganze Geschichte fängt damit an, wie Zola beim Arbeiten in einer Bar die Stripperin Jess kennenlernt. Die beiden finden sich am Anfang irgendwie sympathisch und entscheiden zusammen nach Florida zu fahren, um dort für eine Nacht in einem Club zu arbeiten. Mit auf die Fahrt kommen Jess‘ Freund und ein Mann, der sich später als Jess' Zuhälter entpuppt. Während der Abend normal anfängt (die Mädchen strippen im Club), endet er mit einer Leiche, einem Selbstmordversuch und einem Gefängnisaufenthalt. Den ganzen Thread könnt ihr hier nachlesen.

Die Story erinnert teilweise an den kürzlich erschienen Film "Hustlers" mit Jennifer Lopez und Cardi B. Darin wird die Geschichte von einer Stripper-Bande erzählt, die mit illegalen Machenschaften Männer um Tausende von Dollars bringt.

Der Regisseur von "Zola" ist Janicza Bravo, die schon Drehbuchautorin und Regisseurin für Beyoncés Film "Lemonade" war. Das Skript für "Zola" entstand zusammen mit Jeremy O’Harris, einem queeren, schwarzen Mann. Zusammen mit Bravo soll der Film laut Kritikern eine Leichtigkeit entwickelt haben, der es nicht an tiefgründigen Figuren fehlt.

Ursprünglich sollte James Franco "ZOLA" produzieren

Der Schauspieler geriet allerdings in öffentliche Kritik, als ihn Vorwürfe sexueller Übergriffe heimsuchten. Er gab die Rechte ab, woraufhin sie die Produktionsfirma A24 übernahm.

In den Hauptrollen befinden sich semi-bekannte Schauspieler wie Taylor Paige und Colman Domingo. Die Kritiken für den Film sind bereits jetzt überwiegend positiv. Gelobt wird insbesondere die Arbeit von Regisseurin Bravo, die die Geschichte wie ein "fucked up fairy tale" erzählt. Bisher feierte der Filme beim Sundance Film Festival in Utah Premiere. Wann er in internationalen Kinos anlaufen wird, steht noch nicht fest.

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  • Quelle:
  • Noizz.de