FBI, Mord und Intrigen: "Killers of the Flower Moon" soll der Nachfolger von "The Irishman" werden.

Pausen stehen wohl nicht auf Martin Scorseses Tagesplan: Gerade erst hat der 77-Jährige Regisseur seinen Mafia-Film "The Irishman" auf Netflix veröffentlicht. Das monumentale Werk mit Robert De Niro, Al Pacino sowie Joe Pesci in den Hauptrollen wird von Kritikern und Zuschauern blenden aufgenommen. Trotz seiner fast vier Stunden Laufzeit.

Statt sich jetzt aber auf seinen Lorbeeren auszuruhen, rastet der Filmemacher nicht und plant bereits sein nächstes Projekt. Er möchte das Buch "Das Verbrechen (Killers of the Flower Moon)" verfilmen. Darin geht es um einen brisanten True-Crime-Fall, nämlich die Geburtsstunde des FBIs in den 1920ern als Reaktion auf die Ermordung von mindestens 20 Mitgliedern des Osage-Indianerstammes, die in Ölgeschäfte verwickelt waren und deswegen sehr wohlhabend waren.

Der Journalist David Grann hat seine Recherchen dazu 2017 veröffentlicht. Laut seinem Bericht sollen weit mehr als der 20 offiziellen Opfer existieren, hunderte Osage-Indianer könnten den Intrigen rund ums schwarze Gold, also Erdöl zum Opfer gefallen sein. Bereits kurz nach der Veröffentlichung, hatte Altmeister Scorsese Interesse für eine Fimadaption angemeldet. Nun werden die Pläne konkreter.

Vor 18 Wochen postete Scorsese ein Foto auf Instagram, das ihn bei der Suche nach geeigneten Drehorten in Oklahama, der Heimat des Osage-Stammes, zeigt. Das Branchenmedium "Collider" berichtet nun, dass die Dreharbeiten im Mai 2020 beginnen sollen. Das Drehbuch soll von Eric Roth kommen, der bereits die Drehbücher zu "Forrest Gump" und "Der mysteriöse Fall des Benjamin Buttons" verfasst hat.

Im Film sollen außerdem Leonardo DiCaprio und Robert DeNiro eine Hauptrolle bekommen, zwei Darsteller mit denen Scorsese schon in der Vergangenheit oft zusammen gearbeitet hat. Ein Termin für einen möglichen Kinostart steht noch nicht fest. Bis dahin können wir in Ruhe das Buch zum True-Crime-Fall lesen.

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Quelle: Noizz.de