"90 Prozent meiner Schwarzen Freunde fanden es großartig", erklärt er.

2008 erschein der Film "Tropic Thunder", darin spielt Robert Downey Jr. einen Schauspieler, der für seine Rollen alles tut. Zum Beispiel unterzieht sich Kirk Lazarus für die Rolle des Sergeant Lincoln Osiris einer "umstrittenen Hautpigmentbehandlung", um den Schwarzen Mann zu verkörpern. Downey Jr. wurde daher für den Film mit Make-up und Perücke in eine Schwarze Person verwandelt. Das Ganze nennt sich Blackface und ist historisch gesehen eigentlich eine extrem rassistische und diskriminierende Praktik. Doch ist es in der fiktiven Narrative des Filmes vielleicht doch okay? Der Darsteller selbst sagt ja.

In dem Podcast "Joe Rogan Experience" mit Moderator Joe Rogan sprach der 54-Jährige aktuell über seine kontroverse Rolle und sagte, es sei "unmöglich gewesen, es nicht zu einem anstößigen Alptraum eines Films zu machen" und dennoch hätten 90 Prozent seiner Schwarzen Freunde ihm damals gesagt: "Alter, das war großartig. " Obwohl seine Mutter ihm damals von dem Job abgeraten hatte und auch er kurz gezweifelt hatte, scheint der Schauspieler mittlerweile kein Problem mehr mit "Tropic Thunder" zu haben. Trotz der Oscar-Nominierung, die ihm der Film eingebracht hat, würde er eine solche Rolle heute nicht mehr annehmen, verriet er in dem Podcast.

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Quelle: Noizz.de