Das Videospiel scheint der neue Gamer-Hype zu sein.

Überall in der Stadt sehe ich die roten Poster von „RED DEAD REDEMPTION II“ (RDR2) hängen. Darauf zu sehen: Ein Cowboy mit Dreitagebart und Knarre in der Hand vor einem Sonnenuntergang. In der Bahn steigt ein Mann mit rotem „RDR2“-Karton unter'm Arm ein. Und als ich eine Freundin besuche, sitzt ihr Mitbewohner am Computer und reitet mit animiertem Ross durch vertrocknete Wild-Landschaften.

„Red Dead Redemption 2“ ist das Hype-Spiel des Herbsts. Ein schlagender Grund dafür wird wohl sein, dass Fans ziemlich lange auf den neuen Teil des Videospiels warten mussten. Eigentlich ist es nämlich schon ziemlich alt. Schon im Jahr 2004 kam das Spiel „Red Dead Revolver“ raus, sechs Jahre später dann „Red Dead Redemption“. Der dritte Teil wurde zunächst für Herbst 2017 angesetzt. Bis zum wirklichen Release dauerte es dann noch ein ganzes Jahr.

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Die Story handelt vom Protagonisten Arthur Morgan, der eigentlich der „Böse“ ist. Morgan ist ein typischer „Outlaw“, der zusammen mit einer Bande namens „Dutch van der Linde“ Verbrechen begeht. Denen wirkt die Detektiv-Gruppe der „Pinkertons“ entgegen.

Das Besondere an dem Spiel: Nicht nur die Ausarbeitung der Figuren, auch die Detail-Liebe der Landschaft und der Tiere sind absolut herausragend. Jedes Tier, jeder Mensch und jedes Dorf hat eine eigene programmierte Routine. Selbst die Haare des Protagonisten wachsen in Echtzeit mit. Um sein volles Potenzial auszuschöpfen, muss der Gamer seine Figur waschen, rasieren, und passend zum Wetter anziehen.

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Insofern ist das Spiel mehr, als ein typisches Abenteuer-Videospiel. Für einen Fan von Action-Gaming ist es auf jeden Fall ein Muss.

Quelle: Noizz.de