So war die erste Folge "Dschungelcamp".

Startschuss für die zwölf Möchte-Gern-Stars auf dem kleinsten Kontinent der Welt. Das Dschungelcamp geht in die nächste Runde und die ist jetzt schon ziemlich widerlich.

Alle zwölf Kandidaten mussten fiese Speisen zu sich nehmen: Straußenfuß, Kakerlakenbrühe und Kamelhirn standen auf dem Speiseplan. Anschließend mussten die Dschulbewohner noch durch fauliges Tierfleisch waten und durch ekelhafte Viecher krabbeln.

Feinsäuberlich arbeitete RTL dann die wenigen wirklichen und ungeplanten Höhepunkte heraus: Kandidatin Tina York kenterte mit ihrem Kanu und legte eine unfreiwillige Schwimmeinlage ein.

Das schien die Schwester von Mary Roos so mitgenommen zu haben, dass sie medizinisch versorgt werden musste und sich einfach für die Publikumsabstimmung zur nächsten Dschungelprüfung sperren ließ.

Spätestens nach 22 Uhr war die Sendung dann nicht mehr jugendfrei, als zwei unschuldige Ratten es vor der RTL-Kamera im Camp der Mitspieler stilvoll miteinander trieben. Anders als die zweibeinigen Kandidaten, dürften sie dafür aber nicht mit einer fünfstelligen Summe belohnt werden.

Auch wieder mit dabei: Die geistreichen und vorgefertigten Sprüche der Moderatoren. Sonja Zietlow: „Wir sind sooooo kurz davor, Daniela Katzenberger zu bekommen. Wir haben mit Costa Cordalis ihren Schwiegervater in der Show gehabt, mit Iris ihre Mutter und mit Jenny Frankhauser ihre Schwester.“

Da fehlt doch in der Tat nicht mehr viel. Mutter Iris begleitete Tochter Jenny auch bis ins australische Hotel und gab ihrem Nachwuchs mit strengem Unterton die Marschroute mit auf den Weg: "Und wehe, Du gibscht uff!"

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de