So was sieht dem Meister-Regisseur und Oscar-Preisträger aber gar nicht ähnlich.

Gerade eine Cineast wie Quentin Tarantino weiß doch, wie es sich mit Filmen und Filmstoffen verhält, sollte man meinen. Aber seine derzeitige Art, Promotion für seinen aktuellen Film "Once Upon a Time ... in Hollywood" zu machen ist doch mehr als seltsam.

Sein neuster Streich: In einen Interview mit BBC Radio 1 sagte Tarantino: "Tatsächlich ist "Kung Fu Panda" eine Parodie auf "Kill Bill" auf jede Art." Es sei klar, dass die Macher sein "Kill Bill"-Drehbuch gesehen und so ihren Film konzipiert hätten. Er erwarte jedoch keine Lizenzgebühren. "Sie tun mir einen Gefallen. Sie sorgen dafür, dass ich popkulturell relevant bleibe. Unbezahlbar."

Quentin Tarantino behauptete derzeit merkwürdige Dinge Foto: dpa dpa Picture-Alliance

Die Produktionsfirma Dreamworks, die "Kung Fu Panda" gemacht hat, hat sich zu Tarantinos Ausbruch noch nicht geäußert. Dieser hatte zuletzt auch die Familie von Bruce Lee gegen sich aufgebracht (NOIZZ berichtete). Tarantino stellt Bruce Lee in seinem Film nicht nur als wenig talentiert dar, sondern nannte ihn außerdem auch "einen arroganten Typen" .

Lees Tochter Shannon war nicht begeistert. "Er könnte das Maul halten", sagte sie gegenüber Variety . "Oder er könnte sich entschuldigen oder sagen: "Ich weiß nicht, wie Bruce Lee wirklich war. Ich habe es lediglich für meinen Film geschrieben. Aber das sollte nicht als Darstellung gesehen werden, wie er wirklich war. "

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Quelle: Noizz.de