Die Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann und Xavier Naidoo wollen im Promiboxen gegen Entertainer Jan Böhmermann und Moderator Oliver Welke antreten. Auf Telegramm versucht Hildmann zu provozieren und einen Grundstein für seine Karriere im Mainstream-TV zu legen.

Der vegane Starkoch Attila Hildmann und Soulsänger Xavier Naidoo haben sich in den letzten Jahren mit kruden Verschwörungstheorien ein Image als gefährliche Witzfiguren geformt.

Xavier ist nach rassistischen und staatsfeindlichen Äußerungen seinen Job als "DSDS"-Juror los und erzeugt immer wieder Aufsehen mit neuen Theorien über Weltverschwörungen auf Social Media. Warum er schon seit Jahren nicht mehr salonfähig sein sollte, haben wir euch hier aufgeschrieben: Nach Kritik von 3Plusss: Warum ist Xavier Naidoo immer noch salonfähig?

Attila Hildmanns Schüsse ins Aus erfolgen auf seiner Telegrammgruppe oder wahlweise vor dem Reichstag momentan im Tagesrhythmus. Mit seinem offen staatsfeindlichen Engagement ist er eine echte Bedrohung für unser Land und wurde beim Aufstacheln für eine gewaltvolle Einnahme des Reichstagsgebäudes bereits von der Polizei festgenommen.

In diesem Video vom Juli 2020 bezeichnet er Hitler als Segen:

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Promi-Boxen: Attila Hildmann gegen Jan Böhmermann?

Nun wollen die beiden einen Promi-Boxkampf gegen Entertainer Jan Böhmermann und Moderator Oliver Welke. In den eigenen vier Telegramm-Wänden versucht Hildmann, Böhmermann mit Provokationen zu locken.

"Welke, darf dir Xavier beim Promi-Boxen die Fresse polieren? Und ich nehme Bolschewiken-Böhmi? Gerne auch ein argumentatives Duell, davor rauch ich aber drei Joints, damit ihr den Hauch einer Chance habt", wütet Hildmann.

Xavier kommentiert den Beitrag mit einem "Er wird wohl eher verWELKEN, aber er darf es gerne versuchen". Bloß welche Kommentare fehlen?

Die von Welke und Böhmermann. Letzterer hatte sich Anfang Mai schon mal mit einem kleinen zynischen Tweet zum Telegramm-Grind der beiden gemeldet.

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Hildmann provoziert, Böhmermann schweigt

Aber zur neuen Hetze des Rechtsextremisten Hildmann halten sie still. Keine Plattform im Mainstream-Fernsehen für die beiden Fanatiker. Kein medialer Hype für neue Sticheleien.

>> Til Schweiger schützt Xavier Naidoo vor Rassismus-Vorwürfen: "Ich mag den Kerl so gern"

Während Hildmann mit weiteren öffentlichen Telegrammnachrichten versucht, Böhmermann in eine Diskussion zu verwickeln, hält der die Füße still und zeigt damit, dass rechtsextreme Populisten keine Bühne verdienen, nicht mal ein Gespräch.

  • Quelle:
  • Noizz.de